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Archaismen vs. Neologismen

By:
User: philhumor
Archaismen vs. Neologismen

Gibt man einigen Archaismen noch eine Chance? Wörter, die ihre besten Jahre bereits hinter sich haben. Sie konnten nicht Schritt halten, sie blieben zurück. Müde Wanderer – einst waren sie wohlgelitten. Hoffen eventuell, dass man sie aus der Mottenkiste holt – oder wollen sie einfach nur ihre Ruhe haben? Neue Wörter drängen auf den Markt, total agil, hyperaktiv.

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Posts and Comments
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Anne Grasse

Stimmt absolut. Mir wurde schon vorgeworfen, zu viele "alte" Wörter zu benutzen

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garlin

Jawoll! Arme Archaismen!
Manche dieser denglishen Springinsfelde sollte man wie einen Strauchdieb am Schlawittel packen und retournieren.
Sehr schöne Betrachtungen!

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iactum

Erlesene Archaismen sollte man wie Fremdwoerter gelegentlich in seine Texte hineinlegen, um die Aufmerksamkeit des Lesers zu wecken und ihn aus dem Schlummer eines zu glatten Verstehens hin und wieder aufzuscheuchen.
Walter Benjamin sprach von stabilisierenden "Silberrippen" im Textfleisch.
Munter lockeres Plaedoyer für ausrangierte Sprachantiken, die auf dem Kulturmarkt wertsteigernd wirken können ...

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Goldie Geshaar

Super! Wohlformuliert mit Sprachspielereien stellst du die Archaismen den Neologismen gegenüber. Einige der "alten Haudegen", der "müden Wanderer", wie z.B. piesacken, wahrlich oder Mumpitz, sind mir ans Herz gewachsen, ich verwende sie gerne. Toller Text. :-)

1 Comment
philhumor

Vielen Dank. Die Wörter-Veteranen noch mal an die Essay-Front geschickt.

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