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Hogwarts will always be there to welcome you home



Kapitel 1




Albus Serverus Potter’s Leben fing genauso ‚normal‘ an wie das eines jeden Zauberers. Mit der Ausnahme das sein Vater der berühmt berüchtigte Harry James Potter, diese Tatsache beeinflusste in gewissen Hinsichten seine Kindheit. Angefangen damit das seine Mutter Ginny ihm Gutenachtgeschichten erzählte die sets von Harry, seinem Onkel Ron und seiner Tante Hemine handelten. Nach zehn Jahren den selben Geschichten, hätte er einen fünzehnseitigen Aufsatz über die Geschichte seines Vaters schreiben können. Er hätte auch eine Geschichte über die Güte und unendliche Liebe Severus Sanpe schreiben können. So sehr es ihn manchmal nervte das alle so unglaublich stolz auf Harry waren, war er selber einfach nur verdammt verbittert das er nie so viel Achtung und Respekt bekommen würde. Sein Bruder James war das perfekte Musterkind. Der sprechende Hut stecke ihn nach Gryffindor, James Noten waren in jedem Fach ziemlich gut und er war der Suche der Quidditchmannschaft Gryffindors. Albus selber schlug sich mit der Entscheidung des sprechenden Hutes, ihn nach Slytherin zu schicken rum. Er selber hatte in einigen Fächern seine Probleme und war leider nur der Treiber der Qudditchmannschaft. Als er vor sechs Jahren voller Ethusiasmus in den Hogwartsexpress eingestiegen war, war er sich mit seinen Zielen Sicher, er wollte nach Gryffindor und seinen Vater stolz machen, wollte nichts mit den Slytherins zu tun haben und der beste aus seinem Jahrgang werden.
Doch trotz seinem Wunsch unbedingt das Haus der Gryffindors zu besuchen wurde er ein Slytherin. Albus machte auch sogleich die Bekanntschaft mit Draco Malfoys Sohn Scorpius Hyperion Malfoy. Der junge Potter kannte die Aufgestellte Regel von seinem Vater und Ron: Keine Kontakt mit den Malfoys. Gerne hätte sich Albus daran gehalten, doch Scorpius war anders und sein einziger Freund. An James wollte sich Al‘ nicht wenden, immerhin war dieser mehr oder weniger sein Konkurrent.
Mit diesen Gedanken hatte sich Albus zu dem gehassten Kräuterkundeunterricht geschleppt. Sein Lehrer war Mr. Longbottom, ein guter Freund seines Vaters. Wenn Albus dieses Fach nicht so sehr liebte –und das im sarkatischem Sinn- wäre er natürlich pünktlich erschienen. Aber Albus hasste es und deswegen verspätete er sich um ganze zwanzig Minuten. Neville blickte seinen Schüler etwas verärgert an, das nicht weil er ihn nicht ausstehen konnte –ganz im Gegenteil- sondern weil er einfach zu jeder seiner Stunden zu spät kam. Albus‘ Blick wanderte Hilfesuchend zu Scorpius, dieser grinste nur wissend, da dieser genau vorhersah wie Neville ihn zurecht weisen würde. Rose, die Tochter von Ron und Hermine, blickte Albus nur genervt an, sie formte mit ihren Lippen ‚Kommt davon‘ und grinste dann schadenfroh als Mr. Longbottom das Kräuterkundebuch auf den Tisch knallte. „Mr. Potter, ich sehe schon wie sehr Sie sich für meinen Unterricht interessieren. Angefangen mit der Tatsache das Sie jeden Tag zu spät kommen, ihre Hausarbeiten nie abgeben und zu den Arbeiten erst gar nicht erscheinen. Ich bin mir also ziemlich sicher das sie die Hausaufgaben auch nie erledigen und mir nun auch nicht sagen können wie viele Arten es von der Pflanze ‚Knöterich‘ gibt! Also Mr. Potter, wie viele Arten gibt es denn?“, Neville setzte sich auf das Lehrerpult, welches in einem dunklen braun gehalten war, hinter ihm war eine alte verschmierte Tafel und der gesamte Raum wirkte abgedustert. Durch die vielen Pflanzen, die überall verteilt standen, hatte Albus das Gefühl das ziemlich viel Feuchtigkeit in dem Klassenraum war. Al‘ hasste es einfach nur, genau wie die Tatsache das Neville ihn gerade vor allen blamierte. „Ich weiß es nicht Sir.“, brachte Albus hervor und versuchte sich einen verärgerten Unterton zu verkneifen. Er blickte Neville an und biss sich auf die Lippe, bevor er ihn anfing dumm an zu machen. „Ach? Und wer weiß es?“, fragte Mr. Longbottom und drehte sich zu seiner Klasse. Genau zwei Arme schossen in die Höhe. Arm Nummer eins gehörte Rose, sie kam ganz nach ihrer Mutter und schien in wirklich keinem einzigen Fach Probleme zu haben. Arm Nummer zwei gehörte.... Albus überlegte, aber das Mädchen hatte er noch nie wirklich wahrgenommen, sie hatte leuchtend blaue, ja beinahe stechende Augen, ihre Haare waren braun und schlüsselbeinlang, das Mädchen wirkte ziemlich schüchtern, denn sie saß sehr weit hinten und ihrem Gesicht aus konnte Albus entnehmen das sie froh war das kaum Jemand sie wahrnahm. „Albus du bist jetzt im sechsten Schuljahr, und ich rede jetzt so mit dir, weil ich deinen Vater gut kenne, ich weiß das in dir mehr steckt und bald stehen auch die ZAG Prüfungen an, ich möchte das du dir von Alice Nachhilfe geben lässt, da sie die beste aus ihrem Jahrgang ist.“, Neville deutete auf das schüchterne Mädchen ganz hinten, welches von dieser Aussage so geschockt schien, das es ihre Hand sofort runter nahm. Albus wunderte sich in der ersten Sekunde, dass es tatsächlich Jemand schaffte, besser in irgendeinem Fach zu sein als Rose. Rose hingegen konnte sich gut damit abfinden das diese Alice in diesem Fach etwas besser war als sie, denn der Rotschopf mit der Lockenpracht war in sonst jedem anderen Fach an der Spitze. „Jaja, Sir.“, grummelte Al‘ nur verbittert und setzte sich an seinen Platz, welcher sich neben dem blonden Slytherin Scorp befand. Scorpius grinste Al‘ nur Schadenfroh an, der junge Potter wusste nur zu gut was dieses Grinsen bedeutete: ‚Währrend du mit dieser Alice lernst, feier ich in den Kerken durch!‘
Der Unterricht ging an Albus vorbei wie ein kalter Luftzug an einem warmen Sommertag, er bemühte sich von ganzen Kräften nicht ein zu schlafen und doch irgendwie zu zu hören, vergeblich. Das einzige was er am Rande wahrnahm, waren die vielen Lobe an Alice, die jede einzelne Frage korrekt beantwortete. Und ehe sich Albus versah, war der Unterricht auch schon vorbei, erleichtert stand er auf und verliess so schnell es ging den Klassenraum. Scorpius packte Al‘ am Arm und sagte zu ihm: „Ich soll dir von Mr. Longbottom gesagen das für dich Hogsmeade ausfällt, du sollst mit Alice lernen.“ Al‘ wusste das Scorp irgendwie traurig war, dass sein bester Freund nicht mit konnte, aber tief in ihm drinnne, wusste er genauso gut wie Scorp selber, das dieser sich freute mit Rose alleine zu sein. So sehr es der Slytherin auch versuchte es zu verstecken –in Anbetracht dessen, war sein Vater kein großer Fan von Halbblütern und den Weasleys- hatte er ziemlich großes Interesse an dem Rotschopf. Albus verstand diese Bindung zwischen den Beiden nicht wirklich. Vielleicht war es die Tatsache das die beiden diese Beziehung niemals billigen würden und allein deswegen –das Verbotene- machte es so interessant. „Warum das?“, fragte Al‘ und versuchte seine Enttäuschung nicht all zu sehr zu zeigen. „Ich wiederhole exakt die Worte Longbottoms: ‚Er lässt sich von dir und Ms. Weasley zu sehr ablenken, deswegen möchte ich das er mit Alice lernt während ihr euch morgen in Hogsmeade aufhaltet.‘“, Scorp klopfte Albus grinsend auf die Schulter. „Vielleicht holst du dann in all deiner Macht und dem Wissen, Rose ein!“, witzelte Scorpius und knuffte Albus freundschaftlich in die Wange. „Labber keinen Müll!“, grinste Al‘ und wuschelte dem Blonden durch seine Haarmähne. „Mach ich nie!“, entgegnete dieser und wand sich aus dem Griff Al’s. Die Beiden beschlossen den Nachmittag draussen zu verbringen, währrend Rose sich in die Bibiothek verkroch und in Bücher versank.

Rose Weasley war stolz das Hermine und Ron ihre Eltern waren. Genauso wie jeder andere in ganz Hogwarts –zumindestens die Lehrer dort- wussten das sie das gleiche Talent –oder zumindestens die gleiche Begabung- hatte Dinge schnell zu lernen und sie bis an ihr Lebensende in ihrem Kopf zu behalten. Rose selber wusste das auch und sie war zufrieden damit, ja genau genommen stolz. Schon ziemlich früh verbrachte Hermine ihre Zeit damit Rose alles bei zu bringen was wichtig war und Rosey –ganz Hermine- hatte unheimlichen Spaß daran Neues zu lernen. Kurz vor ihrer Einschulung in Hogwarts wusste sie also alles was man schon in den ganzen Schuljahren lernen würde. Aber da der kleine Rotschopf eben eng mit der Familie verbunden war, durfte sie sich genauso lange predigten von ihrem Vater anhören, diese handelte zwar nicht von Schule und Pflichten, aber war –für Ron zumindestens- genauso wichtig wie die Schule: Sie sollte sich ja von Draco Malfoys Sohn Scorpius fern halten. Zuerst dachte Rose es würde ein Kinderspiel werden einen verlogenen Slytherin einfach zu ignorieren –denn Rose hasste verlogene Menschen einfach über alles-. Aber genau drei Probleme traten auf. Nummer eins: Albus Severus Potter, ihr Cousin und gleichzeitig auch ihr bester Freund, wurde nach Slytherin gepackt und freundete sich kurze Zeit später mit Scorp an, also musste sie ihn akzeptieren, da sie sehr an Albus hing. Nummer zwei: Scorpius stellte sich als netter und schlauer Geselle raus, ganz anders als Ron seinen Vater beschrieben hatte –nicht verlogen und kaltherzig-. Und zu guter letzt Nummer drei: Rose fing an Scorp richtig zu mögen. Erklären konnte sie sich diese Tatsache nicht wirklich, aber in freien Minuten erwischte sie sich dabei wie sie anfing von ihm zu schwärmen, von seinem Lächeln und diesen leuchtend hellen Augen die wirklich alles zu durchleuchten schienen. Davon abgesehen, machte es unglaublich vielen Spaß mit Scorpius Albus zu ärgern. Denn in den ganzen sechs Jahren die sie sich nun schon kannten, konnte man die drei nicht mehr auseinander reißen. So sehr sich Rose auch auf das Buch vor ihr konzentrierte –es handelte von der magischen Pflanze ‚Wermut‘- so wirklich lernen konnte sie nicht. Gerne hätte sie mit ihrer Mutter über Scorp‘ geredet, aber diese wollte diese Freundschaft genauso wenig wie Ron. Woher Rose das wusste? Ron hatte Rose in den Kopf ein getrichtert, bevor sie das erstemal in den Hogwartsexpress eingestiegen war, dass sie Scorp in jedem Test schlagen sollte. Klar, es war einfach, denn Rose hatte keinerlei Schwierigkeiten in der Schule, einfach weil ihr das lernen unheimlichen Spaß machte, aber in letzter Zeit ließ sie sich einfach nur ablenken. Das ärgerte den Rotschopf unheimlich, denn wenn sie in der Schule versagte, würde ihre Mutter merken das etwas nicht stimmte und auf die darauffolgenden unangenehmen Fragen konnte sie ruhig verzichten.
Rose merkte langsam das es nichts mehr nützte zu jetzt noch zu lernen, weswegen sie das Buch zu klappte, in ihre Tasche steckte und aus der Bibiothek verschwand.
Als Rose durch die Korridore Hogwarts wanderte, ganz in ihren Gedanken versunken, blickte sie aus den Fenstern, ein kleines Lächeln bildete sich auf ihren Lippen als sie die dicken Schneeflocken erblickte die langsam ihren Weg nach unten fanden. Draussen tummelten sich erstklässler umher und Schneebälle flogen durch die Luft. Rosey vermisste die Zeit als sie noch jünger war, diese Unbeschwertheit. „Pass auf Rosey!“, drang es durch ihr Unterbewusstsein, eine Hand umfasste ihre Schulter. Rose blickte in das Gesicht Scop’s und bekam deutlich mit wie ihre Wangen anfingen zu glühen. „Du wärst fast gegen mich gelaufen.“, sagte er und ein breites Lächeln bildete sich auf seinen Lippen. „Wo ist Al‘?“, fragte sie in ihrer Einfallslosigkeit, sie war noch nie wirklich allein mit dem Slytherin gewesen. „Er trifft sich jetzt mit dieser Alice, wegen dem Nachhilfeunterricht.“, erklärte er kurz und blickte Rose weiterhin an. „Du gehst mit mir nach Hogsmeade.“, meinte er dann und der Rotschopf durfte feststellen das es keine nett gemeinte Frage war, sondern einfach ein Befehl. „Ich habe kein Mitspracherecht?“, fragte sie und legte ihren Kopf schief. „Wir treffen uns dann morgen bei den ‚drei Besen‘.“, er schenkte Rose ein strahlendes Lächeln, dann lief er an ihr vorbei und wurde von irgendeinem anderen Slytherin in ein Gespräch verwickelt. Rose blickte auf ihre Tasche, dann erst, als sie sich sicher war das Scorp nicht in der Nähe war, bildete sich ein breites Lächeln auf ihren Lippen. Am liebsten hätte sie ihn gegen die Wand geworfen und geschrien das nichts auf der Welt ihr lieber gewesen wäre als mit ihm nach Hogsmeade zu gehen. Mit dem Wissen dass das ihr erstes –mehr oder minder- Date war, machte sie sich auf den Weg zu dem Gryffindorgemeinschaftsraum.

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Text: Cover: Ist von Jemanden auf Animexx.de Die Charaktere gehören J.K. Rowling. Die Geschichte ist aus meiner 'Feder' entstanden.
Publication Date: 08-03-2011

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