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Ich sah die Tränen, die verschwiegnen,
die hinter deine Lider drangen,
als du der vielen unerstiegnen
Pfade dachtest, die du nicht gegangen.

Als meine Worte, ohne es zu wollen,
dir weckten, wie wir einst vereint geschritten,
als du empfandst im martervollen
Herzen, was dir abgeschnitten.

Nicht abgeschnitten durch dich selber so,
als durch das Weib, das all dein Leben lähmte,
die breite, niegestillte, niegezähmte
Bestie, nur auf deinem Schweiße froh.

Ich sah's und hemmte selber kaum die Tränen,
wie du so standst, von Scham und Gram zerfressen, -
ich sah's und knirschte heimlich mit den Zähnen ...
Vergib, dass ich es sah. Es sei vergessen.


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