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Der Frauenmörder

Das magische Amulett Band 60

Roman von Jan Gardemann

 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 101 Taschenbuchseiten.

 

Der Alptraum eines jeden Schriftstellers – für Mabel Fawn wird er grausige Wirklichkeit: Auf einmal kann sie nicht mehr das schreiben, was sie will: Dämonische Kräfte verformen ihr Talent und missbrauchen es! In der einsamen Moorlandschaft, in die Mabel sich zurückgezogen hat, ist sie auf sich gestellt. Bis als Retter in höchster Not Brenda Logan und ihr Mann Daniel erscheinen. Wird es ihnen gelingen, Mabels Schreibfluss wieder in geordnete Bahnen zurückzuführen und die Frau von den unsichtbaren Fesseln zu befreien?

 

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

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© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

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Prolog

Verzweiflung und Angst überkamen Mabel. War sie diesem unheimlichen Burschen wirklich schutzlos ausgeliefert? Würde sie sich seinem Willen beugen müssen und seine Memoiren aufschreiben, damit dieser Wahnsinn, den er mit ihr veranstaltet hatte, endlich ein Ende fand? Aber wie schaffte es dieser Mann bloß, sie, Mabel, so sehr zu beeinflussen, dass sie die Fähigkeit verloren hatte, Liebesromane zu schreiben? »Zauberei!«, rief Mabel mit rauer Stimme. »Es muss Zauberei im Spiel sein!«



1

Das Geräusch, das entstand, während Mabel Fawns Finger eifrig auf den Tasten der Tastatur herumtippten, erinnerte an einen Topf, in dem klares Wasser munter vor sich hin kochte. Wenn sich die Blasen am Grund des Kessels sammelten, aufstiegen und an der wallenden Oberfläche zerplatzten, entstanden ähnliche knatternde, klickende Laute, wie sie jetzt das schummerig beleuchtete Arbeitszimmer erfüllten, während Mabel mit den Fingern wie besessen die Tastatur bearbeitete.

Der illuminierte Bildschirm des tragbaren Computers, der zusammengeklappt nicht einmal die Größe einer Aktentasche besaß, überzog Mabels feingeschnittenes Gesicht mit einem bläulichen, blassen Teint.

Ihr kurzes, schwarzes Haar schimmerte in dem kalten Licht wie Rabengefieder, in dem sich der Schein des Vollmondes verfangen hatte. Ihre Miene wirkte angestrengt und entrückt zugleich. Die Handballen ruhten entspannt auf dem alten, dunklen Holz des Schreibtisches, wohingegen ihre Finger wie in einem intensiven Traum hin und her zuckten und die mit Buchstaben versehenen Tasten betätigten.

Die braune Iris ihrer Augen spiegelte die Buchstaben des Textes wider, der auf dem Bildschirm entstand. Aber Mabel nahm die Worte, die sie schrieb, gar nicht wahr. Für sie war der Bildschirm wie eine Leinwand, auf der die Szenen, die sie sich in ihrer Fantasie ausmalte, wie ein Spielfilm abliefen.

In diesem Moment gestaltete Mabel gerade eine Szene aus, in der die Heldin ihres neuen Liebesromans ihrem zukünftigen Geliebten das erste Mal begegnete. Noch wussten die beiden jungen Protagonisten nicht, dass ihre Autorin vorhatte, am Ende des Romans ein glückliches Paar aus ihnen zu machen. Auch von dem langen leidvollen Weg, der vor ihnen lag, bis sich ihre Liebe endlich erfüllte, ahnten sie nichts.

»Sind Sie sicher, dass Sie auch wirklich unverletzt sind?«, fragte June, die junge Heldin des Romans, in diesem Moment voller Sorge in der Stimme.

Milo nickte zerstreut, obwohl er ein paar Blessuren davongetragen hatte und eine blutige Schramme quer über seine linke Wange verlief.

Doch die blauen Flecken und Prellungen beachtete der gutaussehende Held momentan genau so wenig wie die junge blonde Frau, die plötzlich bei seiner einmotorigen Propellermaschine aufgetaucht war. Seine ganze Aufmerksamkeit galt den Armaturen seines Flugzeuges, denn er versuchte verzweifelt herauszufinden, warum der Motor plötzlich ausgefallen war, so dass er gezwungen gewesen war, in dieser öden Heidelandschaft notzulanden.

»Sie haben mir einen gehörigen Schrecken eingejagt.« June hatte die Hand flach auf ihre Brust gelegt, als sie dies sagte. Sie fühlte, wie ihr Herz wild in ihrer Brust zuckte. Eine leise Stimme in ihrem Kopf fragte allerdings, ob ihr Herz nur deswegen so raste, weil sie mit angesehen hatte, wie das kleine weiße Flugzeug trudelnd dem Erdboden entgegengestürzt war, oder weil der Pilot ein so ausnehmend gutaussehender junger Bursche war.

Es war diesem Mann in letzter Sekunde gelungen, das Flugzeug wieder zu stabilisieren, so dass er eine halbwegs sichere Landung hingekriegt hatte. Das Fahrgestell war jedoch abgebrochen, als der Flieger auf der unebenen Heidefläche aufsetzte. Die Maschine war dann auf dem Rumpf weiter geschliddert, hatte einige Birken geknickt und Heidekraut zerfetzt.

Erst nach etwa zweihundert Metern war das Flugzeug zum Stillstand gekommen. June, die das ganze Manöver aus kurzer Entfernung beobachtet hatte, rannte schließlich los, um dem Insassen des verunglückten Fliegers zur Hilfe zu eilen.

Wie sich zeigte, befand sich nur der Pilot in der Kanzel des Flugzeuges. Er trug altmodische Fliegerklamotten, war sehr muskulös und hatte ein markantes, braungebranntes Gesicht, in dem ein Paar blauer blitzender Augen lebendig hin und her blickten.

Und diese Augen lösten sich nun endlich von der Armatur des Flugzeuges und richteten sich auf Junes erhitztes Gesicht.

Das Antlitz des Mannes entspannte sich plötzlich. Ein warmer Ausdruck machte sich darauf breit. Milo schien die attraktive Frau, die wie aus heiterem Himmel plötzlich bei seinem ramponierten Flugzeug aufgetaucht war, nun das erste Mal richtig wahrzunehmen.

»Was hat eine so reizende Person wie Sie in dieser Einöde verloren?«, entschlüpfte ihm spontan eine Frage.

Junes Miene verdüsterte sich, und sie überlegte, ob sie diesem fremden Mann, den der Himmel ihr geschickt zu haben schien, ihre Geschichte anvertrauen sollte.

Doch dann schalt sie sich eine Egoistin. Dieser junge Bursche hatte momentan bestimmt genug eigene Probleme. Es wäre eigensüchtig und falsch, ihn nun auch noch mit ihren persönlichen Angelegenheiten zu belasten ...

Erschrocken zuckte Mabel Fawn auf ihrem Schreibtischstuhl zusammen und fuhr zu der Zimmertür herum, die sich soeben mit einem knarrenden Laut geöffnet hatte.

Verständnislos starrte Mabel die junge Frau an, die in dem hell erleuchteten Rechteck der Türöffnung erschienen war. Mabel war noch so sehr in der Romanszene gefangen, die sie gerade niedergeschrieben hatte, dass sie einen Augenblick brauchte, ehe ihr der Name der Frau wieder einfiel.

»Ivette!«, sagte sie vorwurfsvoll und ärgerte sich gleichzeitig über den belegten Klang, der sich in ihre Stimme geschlichen hatte. »Ich hatte Ihnen doch befohlen, dieses Zimmer niemals zu betreten!«

Die Frau in der Türöffnung deutete verlegen einen Knicks an. »Ich ... ich habe mehrmals die Glocke geläutet«, erklärte sie dann eingeschüchtert. »Das sollte ich doch, um Sie zum Essen zu rufen. Aber Sie kamen nicht und da habe ich mir gedacht: Wenn der Lady nun etwas zugestoßen ist ...«

Mabel winkte verärgert ab. »Was soll mir in diesem Haus denn schon zugestoßen sein?«, blaffte sie.

Doch dann fiel ihr ein, dass es ja ihre Schuld war, dass sie das Läuten der Glocke nicht gehört hatte. Sie war so sehr in ihrer Romanwelt gefangen gewesen, dass sie vermutlich nicht einmal bemerkt hätte, wenn vor ihrem Fenster ein Blitz eingeschlagen hätte.

»Ich werde mich gleich zu Tisch begeben«, erklärte Mabel in einem versöhnlichen Tonfall. »Es war aber unnötig, dass Sie sich Sorgen gemacht haben, Ivette.«

Die Haushälterin traf keine Anstalten, sich wieder zurückzuziehen. »Sie sollten dieses alte Landhaus nicht unterschätzen, Mylady«, sagte sie stattdessen mit rauer Stimme. »Man munkelt, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht ...«

»Das ist mir alles bekannt«, erwiderte Mabel ungehalten.

Sie hatte dieses düstere, einsam gelegene Gebäude aus eben diesem Grund vor einigen Wochen gekauft. In einem Haus, das verrufen war, würde sie eher die zum Schreiben notwendige Ruhe und Ungestörtheit finden, als etwa in einem teuren Hotel in der Stadt, wo es vor Fans und aufdringlichen Journalisten nur so wimmelte.

»Was ist denn noch?«, erkundigte sich Mabel verärgert, da Ivette noch immer keine Anstalten traf, sich zurückzuziehen.

Mabel hatte Ivette als Haushälterin eingestellt, weil sie sie für eine einfältige Frau gehalten hatte. Von ihr waren keine enervierenden Fragen zu erwarten, die sich auf Mabels Arbeit und ihren neuen Roman bezogen. Mabel vermutete, dass Ivette nicht einmal lesen konnte. Sie war eine einfache Magd und stammte aus Kelfield, einem kleinen, unbedeutenden Dorf in der Nähe.

Bisher hatte Ivette Mabel keinen Anlass geboten, das Bild, das sie sich von ihr gemacht hatte, zu revidieren. Ivette hatte sich in den vierzehn Tagen, die Mabel nun schon in ihrem düsteren Domizil residierte, strikt an die Befehle und Abmachungen gehalten. Es war das erste Mal, dass sie es gewagt hatte, in Mabels Arbeitszimmer zu erscheinen.

»Ich würde jetzt gerne nach Hause gehen, wenn Sie gestatten«, sagte Ivette zurückhaltend.

»Ist es denn schon so spät?«, wunderte Mabel sich.

Sie sah zum Fenster hinüber und stellte erschrocken fest, dass die Abenddämmerung bereits eingesetzt hatte. In ihrem Arbeitsrausch hatte Mabel gar nicht bemerkt, wie schnell die Zeit vergangen war.

Eine der Bedingungen, die Ivette gestellt hatte, ehe sie Mabel eine Zusage gegeben hatte, für sie als Haushälterin zu arbeiten, lautete, dass sie stets vor dem Dunkelwerden den Nachhauseweg antreten durfte.

Ivette war eine ängstliche und abergläubische Person. Ihre Furcht, im Dunkeln zurück in ihr Dorf gehen zu müssen, war offenbar so groß, dass sie sich nun sogar über die Weisung hinweggesetzt hatte, das Arbeitszimmer niemals zu betreten.

Missmutig krauste Mabel die Stirn. War Ivette über die Verspätung am Ende so ungehalten, dass sie in Erwägung zog, ihren Job zu kündigen?

Eine Vorstellung, die Mabel mit großer Sorge erfüllte. Ohne eine Haushälterin würde sie es in diesem einsamen Haus keinen einzigen Tag aushalten können!

»Entschuldigen Sie meine Nachlässigkeit, Ivette«, sagte Mabel übertrieben freundlich und erhob sich von ihrem Stuhl. Ihr war wieder bewusst geworden, wie schwer es gewesen war, überhaupt eine Frau zu finden, die bereit gewesen war, in diesem alten, verlassenen Herrenhaus als Dienstmädchen zu arbeiten. Sollte Ivette aufgrund von Unstimmigkeiten nun kündigen, wäre Mabel ganz auf sich allein gestellt und das durfte auf keinen Fall passieren.

Mabel mochte zwar eine ausgezeichnete Schriftstellerin sein, aber sie war eine miserable Köchin und hasste die Hausarbeit.

Sie trat vor Ivette hin und umfasste kameradschaftlich ihren Unterarm. »Natürlich können Sie jetzt nach Hause gehen, Ivette«, sagte sie und lächelte gewinnend. »Wenn Sie sich dadurch sicherer fühlen, werde ich Sie sogar mit dem Wagen ins Dorf fahren. Immerhin ist es ja mein Fehler, dass Sie nicht rechtzeitig Feierabend machen konnten. Mir macht es nichts aus, im Dunkeln zu fahren.«

Ivette schlug die Augen nieder. »Das … das würden Sie wirklich für mich tun?«

»Aber selbstverständlich. Ich weiß ja, wie sehr Sie sich vor der Dunkelheit fürchten.«

Ivette blickte abrupt auf und starrte Mabel fest in die Augen. »Ich fürchte mich nicht vor der Dunkelheit«, meinte sie bestimmend. »Es ist nur der Weg durch das Moor, der mir Angst macht. Niemand aus dem Dorf geht nach Einbruch der Dunkelheit in das Moor. Man munkelt ...«

Mabel hob abwehrend die Hände. »Bitte, verschonen Sie mich mit den schaurigen Legenden, die man sich in dieser Gegend erzählt. Mein Kopf steckt voller eigener Gedanken und Ideen. Ihre Legenden würden mich nur ablenken. Außerdem habe ich für Schauergeschichten nichts übrig.«

Ivette zuckte beleidigt mit den Achseln. »Ich möchte trotzdem gleich aufbrechen. Es ist Ihre Entscheidung, was Sie tun oder lassen, Mylady. Aber ich für meinen Teil werde mich der Gefahr nicht aussetzen, nachts durchs Moor zu irren und dann spurlos zu verschwinden.«

»So schlimm wird es schon nicht sein«, erwiderte Mabel, darum bemüht, sich nicht anmerken zu lassen, wie lächerlich sie Ivettes Verhalten fand.

Sie schob die Haushälterin auf den Korridor hinaus und schloss die Tür des Arbeitszimmers hinter sich.

Mabel konnte es auf den Tod nicht ausstehen, wenn ihr jemand beim Schreiben über die Schulter sah, oder eine andere Person den Text las, den sie eben erst geschrieben hatte.

Wortlos durchquerten die beiden Frauen den schummrig beleuchteten Korridor.

Das Haus war vollständig möbliert gewesen, als Mabel es übernommen hatte. Sie hatte die Möbel dort gelassen, wo sie sie vorgefunden hatte und nur einige der düsteren Ölgemälde von der Wand genommen. Allerdings hatte Ivette mehrere Tage gebraucht, bis sie alle Oberflächen von der dicken Staubschicht befreit hatte, die sich in den Jahren, in denen das Herrenhaus unbewohnt gewesen war, angesammelt hatte.

Doch nun sahen die Räume mit ihren alten Möbeln ganz passabel aus, wie Mabel fand. Die düstere Atmosphäre störte sie nicht. Ganz im Gegenteil, sie verspürte eine gewisse Ehrfurcht vor all den Gegenständen, die die vorherigen Besitzer durch ihr Leben begleitet hatten.

Die beiden Frauen erreichten die Eingangshalle. Die schwere Eingangstür aus glatt geschliffenen Eichenbohlen knarrte dumpf in den Angeln, als Mabel sie öffnete und schließlich hinter sich wieder schloss, nachdem sie und Ivette das Gebäude verlassen hatten.

»Wollen Sie denn gar nicht abschließen?«, erkundigte sich Ivette, während sie neben Mabel auf den roten Sportwagen zusteuerte, der einige Meter entfernt zwischen wildwuchernden Büschen stand. Das Gestrüpp reichte bis dicht an die Mauern des düsteren Gebäudes heran und schirmte es vor der offenen Fläche des Moores ab.

Mabel öffnete den Wagenschlag. »Seit ich dieses Herrenhaus bezogen habe, hat sich nie ein Fremder hierher verirrt«, meinte sie gleichmütig. »Und nach dem zu urteilen, was diesem Moor alles angedichtet wird, ist wohl auch nicht zu erwarten, dass sich daran etwas ändert. Und besonders nicht, wenn es dunkel zu werden beginnt.«

»Sie müssen es ja wissen«, erwiderte Ivette spitz und stieg in den Wagen. »Ich möchte aber nicht in Ihrer Haut stecken, wenn nachts das Unheil aus dem Moor kriecht, um ...«

»Ich hatte Sie doch gebeten, mich mit diesen Schauergeschichten zu verschonen«, unterbrach Mabel ihre Haushälterin unwirsch.

Sie schob sich hinter das Lenkrad, startete den Wagen und ließ ihn mit einem Satz auf die schotterbedeckte Straße schnellen, die direkt auf die düstere, nebelverhangene Moorlandschaft hinausführte, die sich hinter dem Gestrüpp und den Büschen bis zum dämmerigen Horizont erstreckte.



»Daniel!«, rief ich, Brenda Logan, vorwurfsvoll und starrte meinen geliebten Mann über den Rand meines Buches hinweg tadelnd an.

In meine Lektüre vertieft, hatte ich gar nicht bemerkt, dass Daniel heimgekommen war. Auf leisen Sohlen war er in unseren Living Room geschlichen und hatte mich bei den Füßen gepackt.

»Willst du mich etwa zu Tode erschrecken?«, setzte ich nach. »Du kannst froh sein, dass ich vor Schreck nicht mit dem Buch nach dir geworfen habe.«

Doch anstatt Reue zu bekunden, zeigte Daniel nur ein breites Grinsen.

»Liest du gerade einen Schauerroman?«, erkundigte er sich amüsiert.

»Nein«, erwiderte ich spitz und hielt das Buch hoch, damit Daniel den Einband sehen konnte. »Es ist der neue Liebesroman von Mabel Fawn. Die beiden Helden der Geschichte waren gerade dabei, ein Techtelmechtel

Imprint

Publisher: BookRix GmbH & Co. KG

Text: (C) ALFRED BEKKER CASSIOPEIAPRESS
Publication Date: 08-16-2016
ISBN: 978-3-7396-6926-7

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