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Prolog

,, NEIN, LASSEN SIE MICH!'', schrie das junge Ding verzweifelt, versuchte ihren Peiniger zu entkommen, doch es war zwecklos. Scharfe Eckzähne bohrten sich in das Fleisch des Mädchens, welches vor Schmerz schrie. Trotz ihrer Schmerzschreie, würde ihr niemand zur Hilfe kommen. Keiner der Angestellten im Schloss wollte den Zorn des Königs auf sich ziehen. Der Name dies Königs lautete Madara Uchiha, der sein Königreich mit eiserner Hand regierte. Jeder Verstoß wurde mit dem Tod durch Pfählen bestraft. Daher nannte das Volk ihren König unter Anderen auch Blutkönig. Madara war nicht nur ein König, sondern auch ein reinblütiger unter den Vampiren. Menschen sowie seinesgleichen fürchteten sich vor ihm. Regelmäßig ließ sich der Herrsche ein oder zwei Jungfrauen bringen, um deren Blut zu trinken. Nur das reinste Blut war für den König bestimmt, da nur dies gut genug für den Schwarzhaarigen war. Dunkles Blut floss auf den Seidenteppichs, als der König dem Mädchen den Hals aufriss. Ein Röcheln ertönte, bevor das junge Geschöpf für ewig schwieg. Der Uchiha ließ die Jungfer unbeachtet fallen, leckte sich das frische, warme Blut von den Fingern und rief einen Bediensteten herbei, der die Leiche entfernen sollte. ,, Bringt mir noch ein Weib!'', knurrte der König erbost, da sein Durst nicht gestillt worden war. Seit längeren konnte kein Blut den Herrsche zufrieden stellen, auch wenn es von den reinsten Mädchen des Reiches stammte. ,, Bedrüftet ihr eines Rates, mein König?'' ,, Sprich.'' ,, Das Volk hat ihren König vor einigen Monden gesehen. Mir kam zu Ohren, das Jungfer in eurer Königreich kamen.'', sprach die rechte Hand des Herrschers, der die Anspielung herausgehört hatte. Jungfrauen bedeuteten frisches, reines Blut. ,, Bringt mir mein Roß!'', befahl Madara, während sich die Türen seiner Kammer sich hinter diesem schlossen.

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 Das Volk sah erfürchtet zu ihrem König, als dieser durch Dörfer des Reiches ritt. Sein edles Roß besaß die Farbe von Ebenholz, unterschied sich von den Reittieren der Landmänner. Rote Augen musterten jedes Weib, doch keines schien rein genug für den König zu sein.

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Publication Date: 08-25-2019

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