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Eine wahre Geschichte, lebendig erzählt.


Einleitung
Diese Erzählung beruht auf einer wahren Begebenheit. Einer tierisch-menschlichen Irritation, neuer Nachbarschaft in einer Kleinstadt, gelegen im Umfeld der Metropole Ruhr, dem Bergischen Land und der Pforte zum Sauerland. Eine Geschichte, wie sie sich an ähnlichen Orten hätte genauso Abspielen können. Die Stadt hat ca. 30.000 Einwohner, eine über Generationen gewachsene Wurzel tiefgründiger Heimatverbundenheit in der es nicht gelingt, in einer halben Stunde Fußmarsch durch die Straßen nicht immer wieder auf alte Bekannte zu treffen. Weit entfernt jedoch von der dörflichen Idylle, wo jeder jeden kannte. Denn ungleich viel mehr Gesichter bleiben im emsigen Tagesablauf namenlos- bis genau vier davon Platz greifen, im unmittelbaren, eigenen Lebensraum. Hemdsärmelig entsteigen sie einem Kleintransporter, die Eltern Möbel schleppend, die zwei kleinen Spielsachen.


Mit den letzten Sonnenstrahlen rollt sich der Umzugswagen ein letztes Mal vom Hof. Damit wird der Blick frei auf eine hell erleuchtete Fensterfront, hinter der geschäftiges Treiben zu herrschen scheint. Für Phil kein Grund, sich „einen Kopf zu machen“. Was Mutter nur gleich wieder hat: Kinder; wie schön! Dabei hat es Phil doch gleich gecheckt; die Kurzen da drüben sind gerade mal halb so groß wie er. Auch der Vater im altehrwürdigen Haus mit der stolzen Vergangenheit einer Residenz aufstrebenden Industriellentums in der Gründerzeit vor rund 200 Jahren lässt keine Meinung zu den „Neuen“ dort erkennen. Noch weniger Oma und Opa denen die Gewinne und Verluste der gelebten Jahre eine gesunde Portion altersweiser Gelassenheit zuwachsen ließ.

Hallo, was geht denn da ab? Ein springlebendiger, schwarzer Wirbelwind von mittelgroßem Hundemaß durchtobt Hof und Gärten des altehrwürdigen Hauses. Die betagten zwei Revierhelden ebendieses alten Hauses nehmen es gelassen. Schließlich hatten sie noch nie etwas gegen artgenössische Gesellschaft einzuwenden. Und was da recht, kann hier nur billig sein. Die forsche Hundedame ist doch nett-da lässt sie sich gerne auf ein Zusammen-Spielchen ein. Über die Leinen hinweg tauschen die Menschen freundliche Begrüßungsworte, preisen noch das tierfreundliche Umfeld um dann hier wie dort zu Gassi-Gängen zu verschwinden.

Imprint

Text: (c) Anmerkung: Privat
Publication Date: 12-13-2011

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Dedication:
Allen Tierfans gewidmet :))

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