Cover

Vorwort

Anmerkung:
Diese Geschichte bzw. diese Geschichten enthält/enthalten sexuelle Inhalte. Eventuell sehr detailliert beschrieben. Grundsätzlich sollte jedem klar sein, dass es sich bei dieser Geschichte bzw. diesen Geschichten nur um Fiktion handelt. Im realem Leben sollte jeder beim Sex an Verhütung, vor ungewollter Schwangerschaft und/oder sexuell übertragbaren Krankheiten, denken. Zudem sollte bedacht werden, dass manche der beschriebenen Sexualpraktiken Risiken bergen, die nicht unterschätzt werden sollten.

 

Dieses Buch wurde von einem Mitglied aus Hawkeees Korrekturteam nach bestem Wissen und Gewissen korrigiert. Diese Arbeit erfolgte freiwillig und ohne finanzielle Entlohnung. Nichts in diesem Buch ist die Arbeit eines Profis und kann, wie auch in jedem anderem Buch, Fehler aufweisen.

Vielleicht

Es war ein Sonntagmorgen und ich hatte nach ewigen Zeiten endlich mal wieder wirklich frei. Keine Arbeit für Zuhause, keine Unternehmungen mit gemeinsamen Freunden. Nur ich und meine Frau. Die ganze Woche hatte ich mich schon darauf gefreut. Wir hatten ein gemeinsames Frühstück geplant und deshalb stand ich jetzt beim Bäcker um Brötchen zu holen. Natürlich die Vollkornbrötchen, die Marie so gerne mochte. Und wenn ich schon mal hier war, dann wollte ich auch gleich ein leckeres Schokobrötchen kaufen. Meine kleine Sünde, die ich mir so selten gönnte. Ich bestellte also bei der freundlichen Bäckereifachverkäuferin, die mich immer so anstrahlte, bezahlte und drehte mich um, um wieder zu gehen. Ich öffnete die frisch verschlossene Brötchentüte und fischte ungeduldig mein Schokobrötchen heraus. Marie musste nicht wissen, dass ich mir eines gekauft hatte. Als mein Blick wieder geradeaus ging, fiel mir ein Mann auf, der gerade den Laden betrat. Ich weiß nicht, was genau es war, dass meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Waren es die blonden Locken, dessen Strähnen dem Mann ins Gesicht fielen? Oder waren es seine strahlend blauen Augen, welche so schön funkelten. Sie waren wahrhaftig schöner als bei jeder Frau. Noch nie war ich einem so schönen Menschen begegnet, da war ich mir sicher. Dabei hatte ich doch mit Marie die schönste Frau der Welt geheiratet. Auch, wenn sie sich in letzter Zeit etwas gehen ließ.

 

Wenn ich auf einen Typ Mann wirklich stand, dann war es der, der gar nicht wusste, wie sexy er eigentlich war. Und genau so ein Typ stand gerade vor mir. Schlank, aber mit leichtem Bauchansatz in Jeans und weißem Rollkragenpullover. Glatzköpfig mit leichten Segelohren. Süß. Wirklich süß. Da musste man doch schwach werden. Ich musterte ihn von ober bis unten. Wow! Wirklich, nicht zu verachten. Dann allerdings fiel mir sein Ehering auf. Verdammt! Mussten denn alle süßen Kerle vergeben sein? Sein Blick sagte allerdings etwas anderes. Der war nämlich nicht anders als interessiert zu beschreiben. Doch warum sollte er interessiert sein, wenn er zuhause seine kleine Familie hatte? Ich musste mir diesen Blick eingebildet oder ihn fehlinterpretiert haben. War doch klar, dass so ein Schnuckelchen nicht schwul war. Seufzend drängte ich mich an ihm vorbei an den Tresen, nicht ohne mehr Körperkontakt als nötig natürlich. Er sollte doch merken, was ihm entging. Eine leichte Wolke seines Duschgels oder Deos schlug mir entgegen. Oh, verdammt. Gut riechen tat er auch noch. Nein, Herz, du darfst dich nicht in ihn vergucken. Nicht er. Nicht er! Oh, Gott, nicht schon wieder diese dummen Schmetterlinge im Bauch. Die haben mir doch noch nie Glück gebracht. Will die Vielleicht jemand haben? Irgendwer? Vielleicht die nette Kassiererin, die mich gleich bedienen wird? Nein? Zu schade.

 

Huch. Der kam mir aber nahe. Ein wenig zu nahe für meinen Geschmack. Er drängte sich einfach an mir vorbei und musterte mich. Nicht zu fassen. Ich wurde noch nie so von einem Mann angesehen. So hungrig. Fast war es beängstigend. Aber irgendwie auch schmeichelhaft. Er fand mich attraktiv. Mich. Den mit dem zu engen Pullover der meine Speckröllchen nicht gerade kaschierte. Mich. Ein Lächeln huschte über mein Gesicht, als ich den Bäcker verließ und auf die belebte Straße trat. Lange hatte niemand mehr Interesse an mir gezeigt und ich musste zugeben, ich mochte es, dass endlich wieder Interesse zeigte. Auch, wenn ich Zuhause eine Frau hatte und sie auch wirklich liebte. Ich glaube, sie war nicht glücklich in letzter Zeit. Genauso wenig wie ich es war und doch

Imprint

Publisher: BookRix GmbH & Co. KG

Text: L. Hawke
Images: Pixabay
Cover: L. Hawke
Editing/Proofreading: Hawkeees Korrekturhasen
Layout: L. Hawke/B. Hawke
Publication Date: 03-01-2019
ISBN: 978-3-7438-9820-2

All Rights Reserved

Dedication:
Wie jedes andere Werk, widme ich auch dieses meinem über alles geliebten Mann.

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