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Deutschland - Orgelland

Die Orgeln gehören zu den schönsten und klangvollsten Instrumenten der Welt, es gibt sie von klein bis groß, aus den verschiedensten Epochen wie z. B. Barock, Romantik, Moderne, gerade bei den Pfeifenorgeln ist kein Instrument wie das andere, jede ist ein Unikat.

 

In diesem Buch werden Orgeln beschrieben die überall in Deutschland stehen, ob im hohen Norden oder im Süden. Der Einfachheit halber werden die Instrumente kurz beschrieben, sie enthalten den Namen des Orgelbauers, Anzahl der Manuale und Register, die Disposition und ggf. auch ein Bild. Des weiteren wird angegeben wo es weitere Informationen zu den Orgeln gibt z. B. Links zu Webseiten oder Literaturhinweise.

 

Für die im Buch beschriebenen Orgeln wurde mir durch die zuständigen Organisten und Pfarrer die Erlaubnis gegeben diese hier aufzuführen. Es soll keine Konkurrenz zu Festschriften oder bereits bestehenden Büchern sein. Das Buch ist eine Ergänzung dazu und wird auch auf die anderen schriftlichen Werke (Internetseiten, Bücher, Festschriften) hinweisen.

 

Nun wünsche ich allen Lesern viel Spaß mit diesem Buch.

 

Die Orgeln

Wenn man eine Kirche betritt, dann fällt einem beim Rundblick auch die Orgel auf. So unterschiedlich die Sakralbauten sind, so unterschiedlich sind auch die Instrumente. Jede Orgel ist ein Unikat, es gibt nie zwei Gleiche.

 

Wenn man über die Anschaffung einer Orgel für eine Kirche nachdenkt (das galt früher genauso), dann gibt es sehr viel zu bedenken und es bedarf einer genauen Planung. Man muss z. B. die Größe der Kirche beachten, denn das Instrument darf ja weder zu groß noch zu klein sein, dann muss sorgfältig über den Standort nachgedacht werden, dann muss Gesamtkonzept (u. a. Anzahl der Register usw.) beachtet werden und vieles mehr. Und wenn man bedenkt, eine Orgel bereichert nicht nur die Musik, nein sie ist auch ein Schmuckstück, welches auch die Architektur der Kirche und die Innenausstattung des Raumes unterstützt.

 

Kath. Kirche St. Josef, Stade:

Die St. Josefskirche in Stade gehört zur Pfarrei Heilig Geist. In dieser Kirche steht seit Ende 2003 eine Orgel aus der Werkstatt Mann. Ursprünglich wurde sie für die, mittlerweile profanierte und abgerissene, Kirche St. Lukas in Fredenbeck. Die Pfeifenorgel ersetzt eine elektronische Sakralorgel.

 

Die Orgel der Fa. Mann verfügt über ein Manual, Pedal und sechs Register, die Traktur ist mechanisch, mit Ausnahme für ein Register (pneumatisch). Sie hat eine Koppel P/I. Die Orgel hat 310 Pfeifen inkl. der sichtbaren Prospektpfeifen.

 

Die Disposition lautet:

Manual: Gedackt 8', Gedackt 4', Prinzipal 4', Sifflöte 2', Krummhorn 8' (teilbar in Bass und Diskant)

Pedal: Subbass 16' (1)

 

Kath. Pfarrkirche Heilig Geist, Stade

Die Orgel der Kirche wurde 1987 von der Werkstatt Gebr. Hillebrand aus Isernhagen eingebaut. Sie verfügt über zwei Manuale und Pedal und hat 23 klingende Register, 3 Koppeln und einen Tremulanten. Die Manuale teilen sich auf in Hauptwerk und Brustwerk (bzw. Schwellwerk). Sie hat 1650 Pfeifen aus Metall und Holz. Die Traktur der Orgel ist komplett mechanisch. Vorher stand in der Kirche eine kleine Positivorgel mit 3 Registern.

 

Die Disposition lautet:

Hauptwerk:

Prinzipal 8', Oktave 4', Quinte 3', Mixtur 3-6f, Rohrflöte 8', Koppelflöte 2', Waldflöte 2', Trompete 8', Quintade 16', Dulzian 16'

Brustwerk:

Bleigedackt 8', Blockflöte 4', Oktave 2', Scharf 4f 1', Prinzipal 4', Sesquialter 2f, Sifflöte 1 1/3', Krummhorn 8', Tremulant

Pedal:

Subbass 16', Prinzipal 8', Oktave 4', Posaune 16', Trompete 8' (1)

 

Kath. Kirche St. Cyriakus, Duderstadt

In der Kirche steht ein Instrument des Orgelbauers Johannes Creutzburg. Sie wurde zwischen 1733 und 1735 eingebaut, der Vertrag dazu wurde 1731 geschlossen. Von Creutzburg sind 14 Instrumente bekannt, die in Duderstadt ist sein größtes und bedeutendes Werk. Ursprünglich hatte die Orgel 41 Register. Sie wurde u. a. erweitert und auch restauriert. Die letzte Restaurierung fand von 2003 – 2006 durch die Fa. Eule Orgelbau statt. Heute verfügt die Orgel über 43 Register, verteilt auf drei Manuale und Pedal. Sie verfügt über mehrere Koppeln (u. a. eine Manualschiebekoppel).

 

Die Disposition (originale Schreibweise von damals) lautet:

Manualwerk (I)

Principal 8', Unda maris 8' (ab c1), Bordun 16', Viola di gamba 8', Gemshorn 8', Gedackt 8', Oktav 4', Spitzflöte 4', Quinta 3', Super oktav 2', Tertia 1 3/5', Cornett 4f, Mixtur 6f, Trompeta 8'

Oberpositiv (II)

Principal 4', Quintadehna 8' Spitzflöta 8', Gedackt 4', Quintflöta 3', Oktav 2', Nachtflöta 2', Sexquialtera 2f, Scharf 4f, Vox humana 8', Tremulant

Brustwerk (III)

Gedackt 8', Rohrflöta 4', Principal 2', Flageolet 2', Quinta 1 ½', Cymbal 2f, Fagott 8', Tremulant

Pedal

Untersatz 32', Principal 16', Sub Bas 16', Oktav 8', Gedackt 8', Oktav 4', Mixtur 6f, Posaunen Bas 16', Trompeta 8'

Brustpedal (Seitenbässe)

Principal 2', Waldflöta 1', Cornet 4'

Nebenregister

2 Zymbelsterne (auf C und G), Vogelgeßang (mehrere Pfeifen in einem Wasserbecken) (2)

 

Kath. Kirche St. Jakobus, Herbstein

Orgel von Förske und Nicolaus Lich, gebaut 1961, ursprünglich 18 Register auf 2 Manuale und Pedal, heute 22 Register, verfügt über Kegelladen eine elektrische Traktur und 6 Koppeln.

 

Die Disposition lautet:

Hauptwerk

Prinzipal 8', Rohrflöte 8', Salicional 8', Oktave 4', Gedackt 4', Sesquialter 2f, Mixtur 3f, Trompete 8'

Oberwerk

Holzgedeckt 8', Viola di Gamba 8', Prinzipal 4', Salizional 4', Blockflöte 2', Larigot 1 1/3', Oboe 8'

Pedal

Subbass 16', Oktavbass 8', Gedacktbass 8', Choralbass 4', Rauschpfeife 3f, Fagott 16', Oboe 4' (3)

 

Kath. Kirche Mariae Himmelfahrt, Bühl

Die Orgel der Kirche wurde 1979 vom Orgelbauer F. Winterhalter gebaut. Sie verfügt über zwei Manuale (Hauptwerk, Rückpositiv), 19 klingende Register, 3 Koppeln. Sie hat eine mechanische Spiel- und eine elektrische Registertraktur.

 

Die Disposition lautet:

Hauptwerk (Manual II)

Prinzipal 8', Holzflöte 8', Gamba 8', Oktave 4', Rohrflöte 4', Waldflöte 2', Quinte 2 2/3', Terz 1 ´3/5', Mixtur 4f (1) 1 1/3',

Rückpositiv (Manual I)

Gedackt 8', Spillflöte 4', Prinzipal 2', Larigot 1 1/3', Zimbel 3f 2/3', Krummhorn 8', Tremulant

Pedal

Subbass 16', Oktave 8', Piffaro (2) 4'+2', Fagottbass 16'

 

  1. = Schreibfehler, „1 3/5'“ auf dem Registerschild

  2. = ursprünglich 3fach (4' + 2' + 1') 2' und 1'-Chor stillgelegt (4)

 

Kath. Kirche St. Georg, Erzingen

Die Orgel wurde 1981 von der Orgelbaufirma Vleugels aus Leipzig gebaut. Sie hat 41 klingende Register, verteilt auf drei Manuale und Pedal. Dazu kommen noch zwei Tremulanten und fünf Koppeln. Sie hat eine mechanische Spiel- und eine elektrische Registertraktur. Als Spielhilfen sind ein Schwelltritt für das dritte Manual und eine Ketzeranlage vorhanden. Die Orgel soll in naher Zukunft umfassend renoviert werden.

 

Die Disposition lautet:

Rückpositiv (Manual I)

Gedackt 8', Quintade 8', Praestant 4', Kleingedackt 4', Nasard 2 2/3' (ab f0), Flageolet 2', Terz 1 3/5' (ab f0), Oktave 1', Cymbel 3fach ½', Cromorne 8', Tremulant

Hauptwerk (Manual II)

Bourdon 16', Prinzipal 8', Gamba 8', Coppel 8', Oktave 4', Rohrflöte 4', Quint 2 2/3', Oktave 2', Cornet 5f 8', Mixtur 4f 1 1/3', Cymbel 3f, 2/3', Trompete 8'

Schwellwerk (Manual III)

Rohrflöte 8', Salicional 8', Biffera 8' (ab c0), Prinzipal 4', Nachthorn 4', Gemshorn 2', Quint 1 1/3', Scharff 4f 1', Dulcian 16', Hautbois 8', Tremulant

Pedal

Prinzipalbass 16', Subbass 16', Oktavbass 8', Flötbaß 8', Holzoktave 4', Hintersatz 5f 2 2/3', Posaune 16', Fagott 8', Cornett 2'

Koppeln

I/II, III/II, I/P, II/P, III/P (4)

 

Kath. St.-Benedikt-Kapelle, Bad Bederkesa

Die Orgel wurde von der von der Fa. Lobback aus Bremerhaven gebaut. Sie hat 10 Register verteilt auf zwei Manuale und Pedal.

 

Die Disposition lautet:

Manual I

Flötenprinzipal 8', Viola 8', Octave 4', Mixtur 2 2/3'

Manual II

Holzgedackt 8', Flöte (überblasend) 4', Prinzipal 2', Terz 1 3/5', Oboe 8' Tremulant

Pedal

Subbass 16', Bassflöte (Doppelschleife) 8', mechanische Transmission

Koppeln

II/P 4' (Super-Oktavkoppel), II/I 16' (Sub-Oktavkoppel), II/I (Oberwerk an Hauptwerk), II/P (Oberwerk an Pedal), I/P (Hauptwerk an Pedal) (5)

 

Kath. Kirche St. Benno, Goslar

Die Orgel wurde 1977 von der Fa. Weise gebaut. Ursprünglich stand sie im Konzertsaal der Kirchenmusikhochschule in Regensburg. Sie wurde dann von der Fa. Schädler in St. Benno aufgebaut, dabei wurde sie auch überholt. Ab dem 3. Advent 2006 wurde sie in St. Benno eingeweiht. Sie verfügt über 37 Register, verteilt auf drei Manuale und Pedal.

 

Die Disposition lautet:

Manual I (Positiv)

Bleigedackt 8', Blockflöte 4', Prinzipal 2', Larigot 1 1/3', Terz 1 3/5', Sept 1 1/7', Scharff 4f, Geigenprinzipal 4'

Manual II (Hauptwerk)

Quintade 16', Prinzipal 8', Flute douce 8', Oktave 4', Nachthorn 4', Schwiegel 2', Sesquialter 2f, Trompete 8'

Manual III (Schwellwerk)

Holzgedackt 8', Gedacktschwebung 8', Prinzipal 4', Gambetta 4', Nasat 2 2/3', Rohrpommer 2', Terz 1 3/5', Oktävlein 1', Terzzimbel 3f ¼', Sordun 16', Oboe 8', Tremulant

Pedal

Subbass 16', Zartbass 16' (eigene Pfeifenreihe), Oktavbass 8', Kupferflöte 8', Choralbass 4', Rauschbass 3f, Bauernpfeife 2f, Posaune 16', Clarion 4'

 

Dazu verfügt die Orgel weiterhin über sechs Koppeln, eine Setzeranlage (256fach), Tutti, Pleno und Einzelabsteller. (5)

 

Kath. Kirche, Wendeburg-Zweidorf

Die Orgel der Kirchengemeinde stammt aus dem Jahr 1963 und wurde von der Fa. Krell gebaut. Jahrzehnte später konnte sie durch eine zweckgebundene Einzelspende gründlich überholt werden. Diese Arbeiten wurden durch die Fa. Grefe ausgeführt.

 

Die Disposition lautet

Manual I

Rohrflöte 8', Gedackt 4', Prinzipal 4', Schwiegel 2', Mixtur 3-4f 1'

Manual II

Holzgedackt 8', Nachthorn 4', Prinzipal 2', Quinte 1 1/3', Terz 1 3/5' (vormals Cymbel ½')

Pedal

Subbass 16', Prinzipal 8', Gedacktpommer 4' (5)

 

Kath. Kirche St. Altfried, Hildesheim

Die Orgel stammt aus dem Jahr 1987 und wurde von der Orgelbaufirma Seifert aus Kevelaer gebaut. Ursprünglich war sie für die Kapuzinerkirche St. Adelheid in Geldern (Bistum Münster). Diese Orgel ersetzt ein Instrument, welches sich nicht mehr für die zuverlässige Musik eignete.

 

Die Disposition lautet:

Hauptwerk (Manual I)

Prinzipal 8', Gedackt 8', Oktave 4', Flöte 4', Superoktave 2' Mixtur 3-4f 1 1/3'

Schwellwerk (Manual II)

Rohrflöte 8', Salicional 8', Prinzipal 4', Gemshorn 4', Prinzipalflöte 2', Sesquialtera 2f, Oboe 8', Tremulant

Pedal

Subbass 16', Gedackt 8', Trompete 8'

 

Die Orgel hat eine mechanische Spiel- und Registertraktur, 3 Normalkoppeln und einen Schwelltritt. (5)

 

Ev. Markuskirche, Stade

Die Kirche verfügt über eine Orgel der Fa. Gebr. Hillebrand aus Isernhagen. Sie verfügt über 15 Register, verteilt auf zwei Manuale und Pedal. Sie hat dann noch 3 Koppeln, 1 Tremulant und 1 Vakantplatz für ein weiteres Register. Die Orgel hat 918 Pfeifen aus Metall und Holz. Die Orgelweihe fand am 21.10.1979 statt. Vorher stand dort ein Positiv mit 5 Registern.

 

Die Disposition lautet

Hauptwerk

Prinzipal 8', Rohrflöte 8', Oktave 4', Waldflöte 2', Mixtur 3 – 4f, Trompete 8'

Brustwerk

Holzgedackt 8', Spitzgedackt 4', Prinzipal 2', Quinte 1 1/3', Terz 1 3/5', Dulzian 8'

Pedal

Subbass 16', Gedacktbass 8', Choralbass 4' (6)

 

Kath. Kirche des Priesterseminars, Hildesheim

Die Orgel stammt aus dem Jahr 1972 von der Firma Keienbrink. Bei der Renovierung der Kirche wurde das Instrument eingelagert. Nach der Beendigung der Renovierung ließ die Substanz der Orgel es zu und sie konnte wieder eingebaut werden, der Einbau wurde durch die Orgelbaufirma Florian Fay aus Braunschweig vorgenommen. Dabei konnte der Prospekt optisch dem Kirchenraum angepasst werden und die Orgel wurde noch aufgearbeitet und intoniert.

 

Die Disposition lautet:

Hauptwerk (Manual I)

Gedackt 8', Prinzipal 4', Mixtur 3f 1 1/3'

Manual II

Holzgedackt 8', Rohrflöte 4', Prinzipal 2', Sesquialter 2f

Pedal

Subbass 16' (5)

 

Kath. Kirche Zu den Hl. Engeln, Peine

Die Vorgängerin der jetzigen Orgel wurde nach Polen verkauft. Seit 2010 steht in der Kirche eine Orgel von Albert Keates. Das Instrument wurde 1908 gebaut und stand vorher in Sheffield. Der Einbau durch die Fa. Hüfken aus Halberstadt liebevoll und fachgerecht vorgenommen. Es wurden auch kleine, dem Instrument angemessene, Ergänzungen vorgenommen.

 

Die Disposition lautet

Great Organ

Bourdon 16', Large Open Diapason 8', Small Open Diapason 8', Hohlflöte 8', Prinzipal 4', Harmonic Flute 4', Piccolo 2', Mixture 3f, Trompete 8'

Choir Organ

Open Diapason 8', Dulciana 8', Clarabella 8', Waldflöte 4', Orchestral Oboe 8', Vox Humana 8', Clarinet 8'

Swell Organ

Lieblich Bourdon 16', Open Diapason 8', Viol di Gamba 8', Viox Celestes 8', Rohrgedackt 8', Gemshorn 4', Mixture 3f, Cornopean 8', Oboe 8'

Pedal

Major Bass 16', Bourdon 16', Quinte 10 2/3', Echo Bourdon 16', Oktave 8', Bassflöte 4', Trombone 16' (neu, Nachbau nach Keates)

 

Die Orgel verfügt über mehrere Koppeln, Tremulanten, und mehrere feste Kombinationen. (5)

 

Kath. Kirche St. Bonifatius, Wunstorf

Die Orgel stammt von der Fa. Hillebrand aus Altwarmbüchen und sie wurde 1985 gebaut. Ursprünglich stand sie in Salzgitter in einer mittlerweile profanierten Kirche. Sie ersetzt eine elektronische Orgel, die 2003 irreparabel kaputt ging. In der Zwischenzeit stand eine Leihorgel mit 14 Registern in der Kirche. Die „neue alte“ Orgel mit 20 Registern wurde durch die Fa. Simon aus Borgenreich gründlich aufgearbeitet und unter Anpassung an den Kirchenraum eingebaut. Die Orgelweihe fand am 1. Advent 2010 statt.

 

Die Disposition lautet

Hauptwerk (Manual I)

Prinzipal 8', Rohrflöte 8', Oktave 4', Spitzflöte 4', Schwiegel 2', Mixtur 5f 1 1/3', Trompete 8'

Schwellwerk (Manual II)

Holzgedackt 8', Gambe 8', Prinzipal 4', Blockflöte 4', Sesquialter 2f 2 2/3' (ab g''), Oktave 2', Quinte 1 1/3', Oboe 8', Tremulant

Pedal

Subbass 16', Oktavbass 8', Gedacktbass 8', Choralbass 4', Posaune 16'

 

Die Orgel verfügt noch über 6 Koppeln und eine Elektronische Setzeranlage. (5)

 

Kath. Kirche Guter Hirt, Lilienthal

Eine Orgel von Lobback, im Dezember 1977 aufgebaut, sie wurde gebraucht gekauft. Sie verfügt über 8 Register verteilt auf zwei Manualen und Pedal (7)

 

Kath. Kirche Maria Frieden, Worpswede

Eine Orgel der Fa. Hammer, sie wurde gebraucht gekauft und stand vorher in St. Ansgar, Hemmoor. Sie verfügt über 4 ½ Register, verteilt auf einem Manual und Pedal. (7)

 

Kath. Kirche Hl. Familie, Osterholz

Eine Orgel der Fa. Führer Orgelbau. Das Instrument wurde gebraucht gekauft. Sie verfügt über 6 Register, verteilt auf einem Manual und Pedal. (7)

 

Ev. Klosterkirche, Lilienthal

Dort steht eine Orgel des Orgelbaumeisters Röver. Sie verfügt über 22 Register, verteilt auf zwei Manuale und Pedal. (7)

 

Ev. Zionskirche, Worpswede

Eine Orgel der Fa. Ahrend aus Leer/Loga, sie wurde 2014 eingeweiht und ist einer Gloger Orgel nachempfunden, sie verfügt über 22 Register, verteilt auf zwei Manuale und Pedal. (7)

 

Kath. Kirche St. Benedikt, Lauenstein

Die Orgel stammt von der Orgelbaufirma Gebr. Hillebrand aus Altwarmbüchen. Sie wurde in drei Etappen über bis 1971 gebaut. Nach vielen Jahren wurde sie u. a. technisch überholt und gereinigt, diese Arbeiten wurden durch die Orgelbauwerkstatt Florian Fay aus Braunschweig ausgeführt. Die Orgel verfügt über 31 Register, verteilt auf drei Manuale und Pedal

 

Die Disposition lautet

Rückpositiv (Manual I)

Rohrflöte 8', Prinzipal 4' (Prospekt), Gedacktflöte 4', Waldflöte 2', Sesquialtera 2f 1 1/3', Scharf 3f 2/3', Dulcian 16', Regal 8', Tremulant

Hauptwerk (Manual II)

Quintadena 16', Prinzipal 8' (Prospekt), Hohlflöte 8', Oktave 4', Flachflöte 2', Mixtur 4 – 6f 1 1/3', Span. Trompete 8'

Brustwerk (Manual III)

Gedackt 8', Blockflöte 4', Prinzipal 2', Quinte 1 1/3', Kornett 2 – 3f 2', Mixtur 3 – 4f 2/3', Fagott 16', Oboe 8', Tremulant

Pedal

Prinzipal 16' (Prospekt), Gemshorn 8', Metallflöte 4', Nachthorn 2', Mixtur 4f 2', Posaune 16', Zink 4'

Koppeln

III/II, I/II, II/P, I/P

Die Spiel- und Registertraktur der Orgel ist komplett mechanisch angelegt. (5)

 

Kath. Kirche St. Hubertus, Wohldenberg

Die Orgel stammt aus dem Jahr 1985 und wurde von dem Orgelbauer Gaulke aus Hüddessum in einem historischen Gehäuse eingebaut. Nach 25 Jahren wurde sie ausgebaut und komplett gereinigt und aufgearbeitet, inklusive des Gehäuses und der Technik. Die Arbeiten wurden von der Fa. Hüfken aus Halberstadt ausgeführt.

 

Die Disposition lautet

Manual

Gedeckt 8', Dulzflöte 4', Prinzipal 4', Waldflöte 2', Mixtur 3f, Hautbois 8'

Pedal

Subbass 16', Oktavbass 8'

Die Orgel verfügt über Schleifladen sowie über mechanische Spiel- und Registertraktur. (5)

 

Kath. Kirche St. Andreas, Sottrum

Die Orgel stammt von dem Orgelbauer Scharper und wurde in den Jahren 1867/96 gebaut. 2011 wurden Mittel zur vollständigen Renovierung zur Verfügung gestellt. Diese wurden durch die Fa. Hammer aus Hiddestorf aufgeführt. Vor der Renovierung war die Orgel nur noch schwer spielbar, nach der Fertigstellung war sie wieder leichtgängig und der Klang war ebenfalls wieder frisch und ausgeglichen.

 

Die Disposition lautet

Manual

Prinzipal 8', Gedackt 8', Salizional 8', Flöte 4', Waldflöte 2', Mixtur 3f

Pedal

Subbass 16', Prinzipalbass 8'

Die Orgel verfügt über eine Schleiflade sowie über mechanische Ton- und Registertraktur. (5)

 

Kath. Kirche St. Ansgar, Hemmoor

Die Orgel stammt von der Fa. Lobback Orgelbau. Sie wurde 2003 eingebaut. Das Instrument verfügt über 11 Register, verteilt auf zwei Manuale und Pedal. Die Register- und Manualtraktur ist mechanisch. Zwei der Register verfügen über eine Doppelschleife und sind so im Manual und im Pedal nutzbar. Sie hat 702 Pfeifen aus Metall und Holz. Das Vorgängerinstrument wurde verkauft und steht nun in Worpswede.

 

Die Disposition lautet

Manual I

Prinzipal 8', Gedackt 8', Oktave 4', Mixtur 3f 2 2/3'

Manual II

Metallgedackt 8', Nachthorn 4', Nasat 2 2/3', Prinzipal 2', Oktave 1', Oboe 8', Tremulant

Pedal

Subbass 16', Oktave 8' (x), Gedackt 8' (x)

  1. = Transmission

Die Orgel hat drei Koppeln. (1)

 

Kirche St. Laurentius, Mannheim Käfertal

Die Orgel stammt von der Fa. M. Weise aus dem Jahr 1975. Die Orgel ist als Schwalbennest an der Wand angebracht. Die Orgel verfügt über 26 Register, verteilt auf zwei Manuale und Pedal.

 

Die Disposition lautet

Hauptwerk (Manual I)

Prinzipal 8', Rohrgedackt 8', Spillflöte 8', Oktave 4', Querflöte 4', Sesquialter, Superoktave 2', Mixtur 4f 1 1/3', Trompete 8'

Schwellwerk (Manual II)

Harfenprinzipal 8', Gedeckt 8', Gamba 8', Oktave 4', Rohrflöte 4', Hohlflöte 4', Sifflöte 1 1/3', Mixtur 4f 1', Dulcian 16', Tremulant

Pedal

Prinzipal 16', Subbass 16', Oktavbass 8', Gemshorn 8', Oktave 4', Mixtur 3f 2', Fagott 16'

Koppeln

P/I, P/II, II/I (8)

 

Kath. Kirche St. Michael, Bremervörde

1986 erhielt St. Michael eine kleine Pfeifenorgel, aus der Werkstatt Gebr. Oberlinger in Windesheim. Sie wurde auf Grundlage der „Jubiläumsorgel 1985“ eigens für diesen Kirchenraum geschaffen. Sie verfügt über 11 Register, verteilt auf zwei Manuale und Pedal. Weiterhin hat sie drei Koppeln (davon eine Manualschiebekoppel) und ein Tremulant im Oberwerk.

 

Die Disposition lautet

Hauptwerk (Manual I)

Rohrflöte 8', Prinzipal 4', Spitzoktav 2', Mixtur 3f

Oberwerk (Manual II)

Gedackt 8', Blockflöte 4', Quinte 1 1/3', Schalmey 8', Tremulant

Pedal

Subbass 16', Gedacktbass 8', Bassflöte 4'

 

Die Spiel- und Registertraktur ist mechanisch. (1)

 

Kath. Kirche St. Peter & Paul, Grießen

Dort steht eine Orgel von W. Dolt von 1954. Sie verfügt über 31 Register, verteilt auf zwei Manuale und Pedal.

 

Die Disposition lautet

Manual I (Hauptwerk/Rückpositiv)

Quintade 16', Prinzipal 8' Grob Gedeckt 8', Gemshorn 8', Oktave 4', Rohrflöte 4', Ober Oktave 2', Rauschpfeife 2f 2 2/3', Mixtur 4 – 5f 1 1/3' Trompete 8'

Lieblich Gedeckt 8', Prestant 4', Waldflöte 2', Scharf 3f 2/3'

Manual II (Schwellwerk)

Gedackt 8', Salicional 8', Prinzipal 4', Rohrflöte 4', Sesquialter 2f 2/3', Oktavin 2', Sifflöte 1 1/3', Zimbel ½', Krummhorn 8', Tremolo

Pedal

Prinzipalbass 16', Subbass 16', Zartbass 16', Oktavbass 8' Gedecktbass 8', Choralbass 4', Prinzipal 2', Posaune 16'

Koppeln

II/I, II/P, I/P

 

Elektropneumatische Spiel- und Registertraktur. Mehrere Spielhilfen (u. a. 2 freie Kombinationen). (4)

 

Kath. Kirche St. Laurentius, Weisweil

Eine Orgel der Fa. W. Schwarz & Sohn von 1893.

 

Die Disposition lautet

Manual

Gamba 8', Fugara 8'

Manual

Gedackt 8', Aeoline 8', Flöte 4'

Pedal

Kein eigenes Register, angehängt durch Koppel.

Spielhilfen

Tutti-Tritt

 

Mechanische Spiel- und Registertraktur (Kegelladen). Der Balg kann mit dem originalen Hebel auch manuell angehoben werden. (4)

 

Kath. Kirche St. Antonius, Horheim

Eine Orgel von X. Mönch von 1897. Sie wurde durch Fischer & Krämer, vermutlich in den 1970er, verändert. Das Instrument hat sieben Register, verteilt auf einem Manual und Pedal.

 

Die Disposition lautet

Manual

Flöte 8', Salicional 8', Gedeckt 4', Schwiegel 2', Mixtur 3f 1 1/3', Prinzipal 4'

Pedal

Bourdon 16', Koppel P/I

 

Mechanische Spiel- und Registertraktur (4)

 

Kath. Kirche St. Maria Magdalena, Wutöschingen

Eine Orgel aus der Orgelbaufirma Fischer & Krämer aus Endingen. Sie stammt aus dem Jahr 2005. Sie verfügt über 33 klingende Register, verteilt auf zwei Manuale und Pedal. Daneben gibt es drei Leerschleifen, vier Koppeln und einen Tremulanten.

 

Die Disposition lautet

Hauptwerk (Manual I)

Prinzipal 8', Gedeckt 8', Oktave 4', Blockflöte 4', Quinte 2 2/3' (vakant), Oktave 2', Terz 1 3/5' (vakant), Mixtur 3 – 4f 1 1/3', Cornet 4f (vakant), Trompete 8', Leerschleife

Schwellwerk (Manual II)

Rohrflöte 8', Salicional 8', Prinzipal 4', Flöte 4', Sesquialter 2f 2 2/3', Doublette 2', Scharff 4f 1', Basson-Hautbois 8', Leerschleife, Leerschleife, Tremulant

Pedal

Subbass 16', Octavbass 8', Bourdon 8', Choralbass 4', Posaune 16'

Koppeln

II/I, II/I 16' (Sub II/I), I/P, II/P

Spielhilfen

Schwelltritt für Manual II, 64-fache Setzeranlage.

 

Die Orgel hat eine mechanische Spiel- und eine elektrische Registertraktur. (4)

 

Kath. St. Johannes der Täufer, Schwerzen

Die Orgel ist von Johann Ferdinand Balthasar Stiefell, sie wurde 1792 gebaut und 1958 nach Schwerzen transferiert. Sie hat 14 Register, verteilt auf ein Manual und Pedal.Das Instrument wurde zuletzt 1971 durch die Fa. Fischer und Krämer restauriert.

 

Die Disposition lautet:

Manual

Principal 8', Cornett 5f 8' (ab c1), Floet 4', Quint 1 1/3', Gamba 8', Praestant 4', Coppel 8', Octav 2', Mixtur 4f, Sollicional 8'

Pedal

Subbass 16', Octavbass 8', Clarionbass 4', Posaunbass 8'

 

Mechanische Spiel- und Registertraktur. Die Orgel hat keine Koppel. (4)

 

Kath. Basilika St. Clemens, Hannover

Die Kirche verfügt über drei Instrumente, die Hauptorgel, ein Orgelpositiv auf der Empore und eine Truhenorgel in der Krypta.

 

Die Hauptorgel der Basilika stammt von der Bonner Orgelbaufirma Klais und wurde 1973 gebaut. Sie verfügt über 32 Register, verteilt auf zwei Manuale (Hauptwerk und Schwellwerk) und Pedal. Sie wurde 1984 durch die Fa. Bücker renoviert, dabei wurden u. a. vergoldete Schleierbretter angebracht. Bis zum Jubiläumsjahr 2018 soll die Orgel, im Rahmen der Neugestaltung der Basilika, grundlegend überarbeitet und erweitert werden.

 

Die Disposition lautet:

Hauptwerk (Manual I)

Pommer 16', Principal 8', Rohrflöte 8', Octave 4', Blockflöte 4', Quinte 2 2/3', Superoktave 2', Cornett 5f (ab fis0), Mixtur 5f 1 1/3', Trompete 8', Vox humana 8', Clarion 4'

Schwellwerk (Manual II)

Holzgedackt 8', Gamba 8', Schwebung 8' (ab c), Scharff 4f, Holzdulcian 16', Hautbois 8'

Pedal

Principal 16', Subbass 16', Gedecktbass 10 2/3', Octave 8', Koppelflöte 8', Octave 4', Mixtur 4f 2 2/3', Posaune 16', Kopftrompete 8'

 

Die Spieltrakturen der Orgel sind mechanisch, die Registertrakturen sind elektrisch. Das Instrument verfügt über drei Koppeln und über mehrere Spielhilfen wie z. B. eine Setzeranlage.

 

Das Orgelpositiv auf der Empore ist von 1975, es stammt von der Fa. Hammer und verfügt über vier Register. Die transportable Truhenorgel in der Krypta ist von 1990, sie ist ebenfalls von der Fa. Hammer und hat auch vier Register. (8)

 

Kath. Kirche St. Aegidien, Braunschweig

Die Kirche verfügt über zwei Orgeln, zum einen die große Orgel von der Fa. Klais aus Bonn und eine Chororgel der Fa. Kruse.

 

Die große Klais-Orgel wurde als Opus 1303 im Jahr 1965 von der Fa. Klais gebaut. Das Instrument verfügt über 45 Register, verteilt auf drei Manuale (Hauptwerk, Positiv, Schwellwerk) und Pedal.

 

Die Disposition lautet:

Hauptwerk (Manual I)

Praestant 16', Principal 8', Rohrflöte 8', Octav 4', Holztraverse 4', Superoctav 2', Cornett 5f, Mixtur 5f, Cymbel 3f, Trompete magna 16', Trompete 8', Clarion 4'

Positiv (Manual II)

Praestant 8', Holzgedackt 8', Quintade 8', Principal 4', Gemshorn 4', Rohrnasasard 2 2/3', Waldflöte 2', Terz 1 3/5', Octav 1', Scharff 4f, Krummhorn 8', Tremolo

Schwellwerk (Manual III)

Pommer 16', Holzprincipal 8', Viola di Gamba 8', Principal 4', Spillflöte 4', Octav 2', Sifflöte 1 1/3', Acuta 5f, Nonencymbel 4f, Basson 16', Hautbois 8', Tremolo

Pedal

Praestantbass 16', Subbass 16', Principal 8', Bartpfeife 8', Holzoctav 4', Nachthorn 2', Hintersatz 5f, Fagott 32', Posaune 16', Trompete 8', Zink 4'

 

Die Orgel verfügt über sechs Koppeln und über eine elektronische Setzeranlage mit384 Kombinationen.

 

Die Chororgel wurde 1953 durch die Fa. Kruse gebaut. 1983 wurde sie umgebaut und in St. Aegidien aufgestellt, dies wurde durch die Fa. Kuschke und Nöthemann. Dabei wurde u. a. ein Pedal angehängt. Die Orgel verfügt über vier Register auf dem Manual. Durch eine Koppel ist das Pedal an das Manual angehängt.

 

Die Disposition lautet:

Manual

Gedackt 8', Rohrflöte 4', Prinzipal 2', Sifflöte 1' (9)

 

Quellenangabe

Im nachfolgenden werden die Personen genannt die die Genehmigung gaben die Informationen über die Orgeln (inkl. der Daten aus dem Internet) gaben.

 

  1. Pfr. M. Kaleth und Kantor H. Grenz

  2. Kantor P. Heggemann

  3. Organist C. Brückner

  4. Kantor A. Konrad für die Seelsorgeeinheit Klettgau

  5. Generalvikariat der Diözese Hildesheim

  6. Pastor V. Dietrich Domröse

  7. Organist F. H. Engler

  8. Organist T. Bödigheimer

  9. Regionalkantor Nico Miller

  10. Regionalkantor Bernhard Schneider

 

Es sei darauf hingewiesen das ich die Informationen aus folgenden Quellen mit Genehmigung der vorbenannten Personen über folgende Wege bezogen habe:

 

  • Unterschiedliche Webseiten (z. B. Wikipedia, Seiten der Gemeinden etc.)

  • Über Prospekte der Orgeln, herausgegeben von den Gemeinden

  • Bei den Orgeln deren Beschreibung mir durch das Generalvikariat der Diözese Hildesheim erlaubt wurde bezog ich die Daten aus den halbjährlich erscheinenden Hefte „Kirchenmusikalische Informationen“ (div. Hefte aus mehreren Jahrgängen)

  • via Email

  • via Kontakt über Facebook

 

Ich versichere hiermit das ich alle Quellen etc. angegeben habe und mich auf die gegebene Zustimmung verlasse. Sollte etwas nicht den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen, so bitte ich darum mich darauf hinzuweisen und dann werden Änderungen vorgenommen die dann den Regeln entsprechen.

 

Bilder


Die Hillebrand-Orgel in der Heilig Geist Kirche zu Stade.

 


Die St. Josefskirche zu Stade mit der Mann-Orgel auf der Empore.

 


Die Oberlinger-Orgel in St. Michael zu Bremervörde.

 


Die Klais-Orgel von St. Clemens zu Hannover.

 

Weitere Bilder zu Orgeln im Buch findet man im Internet, u. a. auf den Webseiten der jeweiligen Gemeinde.

 

Internetseiten

Viele Informationen zu Orgeln, auch Instrumente die nicht enthalten sind, findet man im Internet. Nachfolgend einige Links wo man fündig wird:

 

  • www.google.de (oder andere Suchmaschinen)

  • www.wikipedia.de

  • www.orgelakademie.de

  • www.nomine.net

  • http://moench-orgelbau.de/disposition,moench-orgel-137,a,3

 

Erstes Update zu Orgeln in Deutschland

Kirche St. Pankratius, Köln

Die Kirche verfügt über eine Orgel der Fa. Weimbs aus Hellenthal in der Eifel und stammt von 1970. Das Instrument verfügt über 31 klingende Register, verteilt auf drei Manuale und Pedal.

 

Die Disposition lautet:

Hauptwerk (Manual I)

Quintade 16', Prinzipal 8', Spielflöte 8', Oktav 4', Gemshorn 4', Superoktav 4', Mixtur 4 – 6f 1 1/3', Trompete 8'

Schwellwerk (Manual II)

Rohrflöte 8', Salicet 8', Holzprinzipal 4', Nazard 2 2/3', SchweizwerpfeifeP 2', Terz 1 1/3', Oktävchen 1', Acuta 4f 2/3', Rohrschalmey 8', Tremulant

Brustwerk (Manual III)

Holzgedeckt 8', Metalflöte 4', Prinzipal 2', Quintlein 1 1/3', Scharff 3f 1', Vox humana 8', Tremulant

Pedal

Subbass 16', Prinzipalbass 16', Offenbass 8', Pfiffaro 4' + 2', Hintersatz 3f 2 2/3', Posaun 16', Zink 4'

 

Weiterhin verfügt die Orgel über sechs Koppeln, elektrische Spiel- und Registertraktur und einiges mehr. (11)

 

Kirche St. Vitalis, Köln

In der Kirche steht eine Orgel aus der Fa. Klais in Bonn, sie stammt aus dem Jahr 1998. Das Instrument verfügt über 22 klingende Register, verteilt auf zwei Manuale und Pedal.

 

Die Disposition lautet:

Rückpositiv (Manual I)

Rohrflöte 8', Quintadena 8', Prinzipal 4', Flögedackt 4', Nazard 2 2/3', Tierce 1 3/5', Larigot 1 3/5', Scharff 4f, Cromome 8' Tremulant

Hauptwerk (Manual II)

Prinzipal 8', Hohlflöte 8', Octave 4', Gemshorn 4', Octave 2', Cornet 4f, Mixtur 4f, Trompete 8', Tremulant

Pedal

Bourdon 16', Principalbass 8', Gedaktbass 8', Dolkan 4', Fagott 16'

 

Weiterhin verfügt die Orgel über drei Koppeln und eine Setzeranlage (Anmerkung: Die Schreibweise ist von der Webseite 1 zu 1 übernommen). (11)

 

Ev. Kirche Bergmannsdom, Essen

Die Kirche hat eine Orgel der Fa. Sauer Orgelbau. Sie wurde 1901 als Opus 846 eingebaut. Ursprünglich hatte sie 29 Register, verteilt auf zwei Manuale und Pedal, heute hat sie 38 klingende Register. Weitere Infos gibt es auf der nachfolgenden Webseite:

http://www.sauerorgel-bergmannsdom.de/ (12)

 

  1. Erlaubnis und Quellenangabe durch M. Rychlinski.(11)

  2. Infos und Nutzungserlaubnis durch L. Jorczik(12)

Anmerkungen

 Für das Schreiben dieses Buches habe ich die Genehmigung der zuständigen Organisten und Pfarrer der jeweiligen Gemeinden bzw. von höherer Instanz (z. B. Bistumsebene). Die Quellen sind bereits genannt. Die Rechte der Nutzung von Wort, Schrift und Bildern liegen bei mir und die Urheberrechte der Quellen und Bilder liegen bei denen, die mir die Nutzung genehmigten und erlaubten.

 

Bisher liegt ein Grundstock mit weit über 30 Orgeln von, dies wird nach und nach noch erweitert.

 

Das Coverbild stammt von der Webseite Pixabay, es darf, gemäß der Regeln der Webseite genutzt werden.

 

Das Kopieren der Texte und Bilder ist, ohne vorherige Genehmigung, verboten.

 

Der Autor

Imprint

Publication Date: 10-22-2015

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