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Zukunft für Haiti
Aus Haiti kam eine Meldung herein:
Es muss etwas Schlimmes geschehen sein.
Dort bebte die Erde, ein furchtbares Grollen
und Steinlawinen kamen ins Rollen.

Bergeweise sah man Staub und Schutt
Puerto Rico - vollkommen kaputt.
Zerstört so mancher Zukunftstraum
Ein armes Land – und Hoffnung kaum.

Schlimme Bilder gab es zu sehen.
Niemand wollte und konnte verstehen,
warum es die Ärmsten der Armen traf.
Ein unschuldiges Volk fühlte sich bestraft.

Verzweifelte Schreie erfüllten den Raum
Für Viele war alles wie im Traum.
Verschüttete – und endloses Schweigen,
unter manchen Trümmern noch Lebenszeichen?

Wir haben vernommen und gehört:
Die Infrastrukturen seien zerstört,
die Kirche dem Erdboden gleichgemacht –
wir haben sofort an Hilfe gedacht.


Was tun, wenn Helfer vor Ort nicht mehr leben?
Natürlich Bereitschaft, Spenden zu geben
Und menschliche Hilfe zu gewähr’n
Doch war das Erreichen des Zentrums arg schwer!

Nachdem sich das Beben der Erde gelegt
wurde geborgen, Verletzte gepflegt,
mit Aufbau von Zelten hat man sich beeilt
und Nahrungsmittel ausgeteilt.

Die Menschen schafften von Hand mit viel Kraft,
was sonst nur ein riesiger Bagger schafft.
Anteilnahme der ganzen Welt,
die riesige Summen zur Verfügung stellt.

Plünderungen hat es gegeben,
teilweise auch noch Rettung von Leben.
Der Ausmaß des Unheils war riesengroß,
Verzweiflung, Tränen und Suche nach Trost.


Am Ende, da fanden die Helfer der Stadt
tief begraben ein Mädchen, sehr matt.
Sie lebte und wurde behutsam getragen.
Ein Wunder, so hörte man Viele sagen.


Haiti Infos lassen so langsam nach!
Wochen, nachdem alles zusammenbrach.
Viele von uns haben Spenden gegeben
und widmen sich ihrem Alltagsleben.

Für die Zukunft ist noch wenig geklärt,
ein Nachbeben hat die Angst verstärkt,
Wo bin ich, was geschieht mit mir morgen?
Perspektivlos sind alle und voller Sorgen.

Die Nothilfe wird nicht ewig dort sein,
doch bitte lasst das Land nicht allein.
Es muss mehr als nur ein Aufbau geschehen.
Das Land soll auf eigenen Beinen stehen!

Ein Landsmann kniete zum Gebet
und sprach nur, dass er Gott nicht versteht.
Doch die Liebe zu ihm, sie hat keine Schranken
Und er konnte trotz allem dem Herrn noch danken.

„Wenn noch so schmerzhaft dieser Ort
Das Böse hat bei dir nicht das letzte Wort
Ich bitte um Hoffnung für unser Land
Denn Leben und Geist sind in deiner Hand!“

Tina Lenz


Imprint

Publication Date: 02-03-2010

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