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Zum Beginn



Opa schläft!

Oma ist abergläubisch!

Mutti ist sehr beschäftigt!

Vater hat auch zu tun und Fußball!

Wer sagt mir endlich etwas zum Thema?


Hier sind Mut, Herz, etwas Wissen und auch Zeit für dich!

Auch eine Art zu schreiben, ohne sich zu schämen.

Wofür auch? Für eine eigene Meinung?

Auf gutefrage.net schrieb jemand:

"Ich suche jemanden, der mit mir schlafen geht
und mich in die Arme nimmt, lieb zu mir ist."

 

Katharine Hepburn sagte es schön, aber anders:
„Liebe ist nicht das was man erwartet zu bekommen,
sondern das was man bereit ist zu geben.“

 

Guten Tag, Wissensdurstige!



Wir werden einander wohl enttäuschen.
Ihr mich – wenn ihr bloß neugierig seid, sexlüstern, sensationsgeil…
Ich euch – wenn ich „nicht Neues“ anbieten kann, oder, wie es im Internet heißt – keinen Mehrwert. Den hat einmal ein Herr Marx erdacht…
Oder wenn ich euch nicht richtig ansprechen kann, weil ich den Slang der Jugendlichen nicht beherrsche – Deutsch kann ich aber fehlerfrei schreiben --))
Wer weiterlesen will: eine Bemerkung vorab. Bitte nehmt nichts persönlich. Denn ich kenne keinen von euch direkt. Aber aus euren Fragen unter gutefrage.net kommt ein Puzzle zusammen, dass mir einen Eindruck davon gibt, was viele denken oder nicht denken, wollen oder nicht wollen, getan haben und die Folgen unangenehm spüren…
Weil ich manchmal eigenartig denke, noch ein kleiner Vorspann. Bei den Engländern gibt es eine Redensart: „Du brauchst das Unangenehme nicht zu fürchten, wenn du darauf vorbereitet bist.“ Wie das zum Thema passt? Einfach. Denn sowohl das extrem angenehme Gefühl LIEBE, um welches es geht, aber auch das eigene Verhalten während der Entwicklung dieser besonderen zwischenmenschlichen Beziehung sind vor dem ersten Date dir doch unbekannt. Da gibt es das Risiko, unvorbereitet das zu zerstören, was aufgebaut werden sollte. Deshalb hier der Versuch einer Hilfestellung.

Zur Einstimmung drei kurze Fragen:

Was ist sie euch denn wert – die LIEBE?

WAS SEID IHR BEREIT, FÜR DIE LIEBE ZU ZAHLEN?

WAS SEID IHR BEREIT, FÜR WAHRE LIEBE ZU TUN?


Wer hier schon antwortet, dass Liebe nichts kostet – die/der haben Recht! Können das e-Book gleich löschen! Wissen doch sowieso alles besser… Im finanziellen Sinne kostet Liebe direkt nichts! Nur – die Besserwisser denken nicht folgerichtig!
Wenn ihr euch einmal umschaut – alles schreibt, spricht und singt von – Liebe? Oder etwa nicht? Warum seid ihr denn mit Augen – und hoffentlich auch mit Herz und Hirn hier? Weil ihr den Glanzbildern und Schlagertexten glaubt. Weil ihr das glauben wollt. Denn in der ersten, zweiten und auch dritten Verliebtheit ist das sicher so. Nach der dritten Trennung solltet ihr aber einmal das Gehirn einschalten. Sollte man „lieben“ vielleicht doch erlernen? Ist LIEBE etwas wert oder nicht? Auf das Erwartete gut vorbereitet sei – ist das etwa falsch?

Urteilen wir also einmal folgerichtig, mit „gesundem Menschenverstand“.
Kostenlos – das ist doch wertlos – oder?
Warum wollt ihr etwas erfahren darüber, was nichts wert ist?
Oder haben wir den „Wert“ der Liebe nur nicht richtig erfasst?

Warum sehnt ihr euch denn nach ihr?



Warum lese ich auf der Plattform gutefrage.net so viel „Herzeleid“, dass sie/er jemanden unglücklich liebt, verlassen wurde, nicht weiß, ob das „echt“ ist, sich dem anderen nicht erklären kann, und und und…
Nimmt man das alles ernst – was ich hier tue – dann muss „LIEBE“ doch mit großen Buchstaben geschrieben werden – oder? Weil UNBEZAHLBAR! Deren Wert entzieht sich jeder Schätzung! Vor allem scheint sie allen unterschiedlich wert zu sein – erstaunlich?
Erinnert ihr euch noch daran, wie ihr als kleine Kinder die Puppe oder das Auto auseinander genommen habt? Nicht, um etwas „kaputt zu machen“, sondern um alles darüber zu wissen. Über ein einfaches Spielzeug.
Hier will ich mit euch gemeinsam die „LIEBE“ auseinandernehmen.

Damit alle Seiten wissen, ob wir über das reden, was die/der auf der anderen Seite meint. Für alle, die einverstanden sind, mache ich weiter. Wen das Thema nicht so richtig interessiert – tschüss!

Über welche LIEBE wird hier geschrieben?



Affenliebe, Bruderliebe, Elternliebe, Freundesliebe, Geschwisterliebe, Heimatliebe, Jugendliebe, Kindesliebe, Mutterliebe, Nächstenliebe, Tierliebe, Vaterlandsliebe… Es ist nur aufgezählt, was mir beim freien Durchstöbern des Alphabets im Kopf so zu den Buchstaben eingefallen ist. Wer mehr findet, kann ergänzen …--))
Wenn ich das richtig sehe, soll ich für euch über jene Liebe schreiben, die hier nicht erwähnt ist – über die so genannte PARTNERLIEBE. Im Weiteren schreibe ich sie kürzer, dafür aber mit den großen Buchstaben – über die große LIEBE.

Als erstes zum Wort LIEBE selbst.
Es kommt aus dem Mittelhochdeutschen, bedeutete „etwas Gutes, Angenehmes, Wertes“. Diese Bedeutung hat sich nur wenig gewandelt – oder?
Warum dieser Aufwand, diese etwas paukerhaften Erklärungen?
Weil ihr und ich heute nicht mehr im Mittelalter leben! Die Welt ist für euch viel komplexer geworden – viel schwieriger! Das müsst ihr echt zu begreifen versuchen. Nicht, um euch aus Angst vor dem schwierigeren Leben zu verkriechen, sondern zum Beispiel zu sagen: „Ich kann heute schon mit dem iPhone umgehen – Opa nicht. Der ist aber dazu nicht zu doof. Nur reicht ihm im Kreis seiner Bekannten das gewöhnliche Handy. Doch meine Welt ist das iPhone.“ Das ist es im wahrsten Sinne.
Ihr sollt nun nicht dieses hochtechnisierte Gerät demontieren, um es bis zum letzten Schaltkreis kennen zu lernen, sondern nur begreifen, dass es euch – von der LIEBE entfernt. Auch wenn ihr in der Bahn, im Bus, auf dem Schulweg, beim Einkaufen „nur“ eure Musik hört. Ihr kapselt euch von der umgebenden Welt ab. Das Interessante in ihr, das um euch herum vorgeht, „rauscht an euch vorbei“. Seht einer solchen wandelnden Tonsäule einmal in die Augen. Wo ist die Person? Weit weg.

Ihr – jede/r Einzelne hat es auf diese Weise immer schwerer, sich
seinen persönlichen Platz in seinem eigenen Leben zuzuordnen.
Sich selbst zu bestimmen.



Weil: ständig rühren andere in diesem deinem eigenen Leben herum! Um dich von dir abzulenken, dich zu lenken… Mit dem iPhone! Anscheinend habt ihr viele Kontakte – aber die sind verdammt unpersönlich… Denkt einmal darüber nach.
„Hi Mike, habe ich gesehen/gehört/gelesen. Fetzt! Kennst du XYZ? Findest du bei… How!“ So sind doch die meisten, unwesentlichen und nicht selten bloß störenden Anrufe. Daran ändert auch die Möglichkeit nichts, den Anderen sogar sehen zu können…
Wenn eine/r im Internet „jammert“: „Wie weiß ich denn, ob die/der es ehrlich meint?“ – dann ist das für mich ein erster Beweis für eine sehr unfertige Beziehung. Sie/er weiß es nicht!? Nicht erfragt, erfühlt… Deshalb wird bei Dritten nachgefragt, also auch bei mir, damit weit (auch seelisch!) entfernte Leute eure eine eigene Unsicherheit beseitigen sollen… Wo ist da Selbständigkeit, oder gar Selbstbestimmung? Denn nicht selten antwortet auf solcher Plattform – und das auch nicht immer sachlich – genau so „grünes Gemüse“ ohne einen kleinen Fetzen Lebenserfahrung… Die kommt erst mit der Zeit, in welcher die Jugend vergeht.
Der zweite Beweis für wenig durchdachtes Handeln

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Publisher: BookRix GmbH & Co. KG

Text: Siegfried Newiger
Images: Siegfried Newiger
Publication Date: 12-17-2012
ISBN: 978-3-7309-0227-1

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