Cover

Die Karucha Privatschule




In meinen Händen hielt ich ein Prospekt der Karucha Privatschule. Auf diese Schule würde ich ab Morgen gehen. Von außen machte sie einen angenehmen und anspruchsvollen Eindruck. Entweder man hatte einen Notendurchschnitt von 1,0 oder die Eltern oder in meinem Fall Erziehungsberechtigte mussten eine Menge Geld bezahlen. Ich hatte zwar einen Notendurchschnitt von 1,2 aber die Karucha Privatschule drückt ein Auge zu. >>Aiko kommst du? Wir müssen los<< schrie meine Tante. Schnell lief ich die Treppe runter und ging zum Auto. Die Privatschule lag auf einem Hügel und war umgeben von Tausenden von Bäumen und in der nähe lag ein See. Nach einer Stunde waren wir endlich da und ich muss schon sagen, die Schule hatte nicht zu wenig versprochen. Den Hügel mussten wir zwar hoch laufen, aber so konnten wir alles besichtigen. Die Direktorin empfing uns direkt beim Hügel. Sie zeigte und erklärte verschiedene Bereiche. Zum einem geb es hier auch Wohnhäuser, die ziemlich weit untern waren und auf der einen Seite die Mädchen und auf der anderen Seite die Jungs. Weiter oben gab es dann noch eine eigene "Stadt", d.h. es gab einige kleine Geschäfte, Bäcker, Kino und und und. Diese Stadt war für die Umstände hier sehr groß und trotzdem belegte sie nur einen Bruchteil des gesamten Geländes. Etwas weiter oben gab es eine Bücherei und den Weg zum See. Noch weiter oben war die Schule. Ein riesiger Schulhof, in der nähe einen Pool, für den Schwimmunterricht und noch viel mehr. Obwohl die Privatschule aus den Wohnhäusern, dieser kleinen Stadt, dem See und schließlich der Schule bestand, war der größte Teil Wald. Überall standen die verschiedensten Bäume. Bei der Schule standen z.B. viele Kirschbäume, die sich hinterher anscheinend gleichmäßig auf dem Gelände verteilten. Die Direktorin begleitete uns noch zum Eingang des Geländes, was übrigens mit einer schönen Mauer umrandet war. >>Morgen kommen einige Schüler wieder aus den Sommerferien, der Rest laufe der Woche. Ich würde dich bitten, Morgen um 8.00Uhr hier zu sein, damit ich dir in Ruhe dein Zimmer zeigen kann und das du deine Zimmerkameradin kennen lernen kannst. Sie wird dich hier rum führen. Da wir immer wieder neue Schüler dazu bekommen, haben die Schüler genug Zeit, sich hier zurecht zu finden<< sagte die Direktorin. Wir stiegen wieder ins Auto und fuhren nach Hause. Ich musste schnell mein Zeug zusammen packen, damit ich auch ja nicht vergas. Am Abend ging ich noch duschen und dann ins Bett. Ich wollte nicht noch am Ende verschlafen.

Nächster Morgen. Ich wurde früh wach. Meine Tante und mein Onkel packten schon meine Sachen ins Auto und dann ging es auch schon los. Am Eingang stand auch schon die Direktorin mit einem Mädchen. Sie kamen auf uns zu. >>Das ist Yumiko, deine Zimmerkameradin<< sagte die Direktorin. >>Schön dich kennen zu lernen. Du kannst mich außerdem gerne Yumi nennen<< sagte Yumi und nahm mir eine Tasche ab. >>Danke. Ich bin Aiko<< sagte ich und nahm meine andere Tasche in die Hand. Ich verabschiedete mich von Tante und Onkel und ging mit Yumi zu unserem Zimmer. Wir waren allein in einem Zimmer, aber dafür war das Zimmer sehr groß. Ich packte als erstes meine Sachen aus. Jeder hatte genügend Platz, Gott sei dank. Die Bettes waren groß und gemütlich und die Aussicht aus dem Fenster atemberaubend. >>Ich kann die ja nachher das Gelände zeigen<< sagte Yumi. >>Gerne<<. Ich packte noch das Restliche Zeug aus und dann gingen wir schon los. Auf dem Weg trafen wir noch andere, mit denen ich mich sofort gut verstand. Yumi packte auf einmal meine Hand und zog mich quer durch den Wald. >>Yumi?<<. Sie lief weiter und weiter, bis wir aus dem Wald draußen waren und da standen wir, vor dem See. Kirschbäume schmückten den See noch. >>Wunderschön<< sagte ich vor mich hin und schon ging es weiter. Nach sehr langer Zeit, konnte sie mir dann die Schule zeigen. Die Schule, bzw das Schulgebäude war sehr groß und man merkte schnell, dass sie auch der Mittelpunkt war. Es gab hier viele Bänke, wo schon viele saßen. Wahrscheinlich redeten die meisten viel über die Sommerferien, verständlich. >>Komm! Wir müssen noch deine Schuluniform abholen<< sagte Yumi und wir gingen zu einem kleinem Gebäude. Eine Frau gab mir dann die bestellte Uniform + den Badeanzug für den Schwimmunterricht und Sportsachen. Es war mittlerweile schon Abend, als wir wieder auf unserem Zimmer waren. Erschöpft lies ich mich auf das Bett fallen. >>Man gewöhnt sich daran und die zwei Türen sind einmal ein Bad und die andere Tür ist eine kleine Kammer mit Kühlschrank. Dort können wir auch Essen und Trinken lagern, so müssen wir nicht extra zur Stadt laufen<< sagte Yumi und zog sich ihren Schlafanzug an. Ich suchte meinen Schlafanzug raus und zog ihn mir auch an. Als ich im Bett lag, musste ich an Tante und Onkel denken, an meine alten Freunde und an mein altes Leben. Irgend wann schlief ich dann doch ein.


Eine Begegnung mit einem alten Freund




>>Aiko? Wach auf<< hörte ich Yumi sagen, während etwas an mir rüttelte. >>Noch 5 Minuten<<

Das Geheime Treffen




Kazuko war anscheinend die ganze Nacht nicht zurück gekehrt genau wie der Rest der Jungs. Während ich mich noch umzog, bereitete Yumi uns Essen für die Pausen vor. Oh man ich hasste jetzt schon den Weg hoch zu laufen. Oben endlich angekommen setzte ich mich mit Yumi erst mal auf eine Bank im Schatten. >>Wieso muss es denn so heiß sein?!<< fragte ich Yumi. >>Keine Ahnung...Kazu?<<. Ich sah in die Richtung, wo Yumi hinsah und tatsächlich Kazuko und die anderen Jungs liefen dort lang. >>Yumi kommst du mal mit, ich muss mal mit dir unter vier Augen reden<< sagte ich und zog Yumi ein stück in den Wald. >>Kazuko und die anderen Jungs waren gestern Nacht noch am See<< sagte ich leise und versicherte mich, dass es keiner hörte. >>Echt? Aber warum?<< fragte Yumi verwundert. >>Ich weiß es nicht, ...aber wir sollten sie beim nächsten mal verfolgen, nur als Sicherheit...<< sagte ich leise. >>Ja, wäre sicher besser<< sagte sie und wir gingen zum Unterricht. Die ganze Zeit sah ich aus dem Fenster. >>Aiko? Aiko!<< nahm ich eine Stimme war. >>Heh?<<. >>Könntest du weiter lesen?<< fragte mich die Lehrerin. Zum Glück saß ich neben Yumi. Sie zeigte mir unauffällig wo wir waren und ich las weiter. Das war echt knapp. Ich sah einmal unauffällig zu Kazu. Was machten sie nur in der Nacht am See? Ich machte mir echt Sorgen um ihn. Kazu hatte sich so verändert. Er war nicht mehr der Kazuko, den ich kennen lernte und das war echt schade. Hatte ihn diese Schule so verändert? So wieso finde ich diese Schule eigenartig. >Hey...Aiko?<< fragte mich auf einmal Yumi. >>Hmm?<<. >>Was ist denn heute mit dir los?<< fragte sie. >>Keine Ahnung...bin etwas müde<< sagte ich und setzte ein falsches lächeln ins Gesicht. >>Ach so<< sagte sie und lächelte auch. >>Kannst du eigentlich auf Instrumenten spielen?<< fragte sie auf einmal. >>Ja...<< sagte ich leise. >>Wirklich?<< fragte sie begeistert >>welche denn?<<. >>Klavier, Gitarre und Schlagzeug...<< sagte ich leise. Ihre Augen funkelten darauf hin, war schon fast gruselig. Sie packte meine Hand. >>Kannst du gleich für mich mal Klavier spielen, biiiiitteeee<< sagte sie und setzte einen Hundeblick auf. >>Wenn es sein muss<< sagte ich, worauf sie mir um den Hals fiel. Plötzlich merkte ich wie Kazuko zu uns sah und dann schnell verschwand. Ich wollte aufstehen, aber dann würde alles auffallen. >>Wir haben jetzt schon Freizeit, kommst du mit in den Musikraum<< sagte sie und zog mich grad mit. Ich konnte mir ein kleines seufzten nicht unterdrücken. Wir kamen in einen wunderschönen Raum, wo in der Mitte ein schönes Klavier stand. Ich setzte mich hin und fing an zu spielen. Nach einer weile sang Yumi dazu mit und so vergingen einige Stunden. >>Schau mal raus<< sagte sie. Ich drehte mich um und sah den wunderschönen Sonnenuntergang...warte Sonnenuntergang! >>Yumi wir müssen los<< sagte ich hektisch, worauf wir schnell zum Wohnhaus liefen. Wir zogen uns dunkle Sachen an und schlichen uns raus. Wir liefen leise in Richtung See, aber abseits des normalen Weges. >>Da sind sie<< flüsterte Yumi. Schnell versteckten wir uns. Ich hoffte wirklich sie sahen uns nicht.

-Kazukos Sicht-

>>Also?<< fragte Kenshin >>ihr wisst warum wir hier sind?<<. >>Letzte Nacht...ist wieder ein Mädchen verschwunden<< sagte Taki. >>Wir müssen etwas dagegen tun! Bevor es zu spät ist<< sagte Kenshin. >>Wissen wir jetzt eigentlich wer dahinter steckt?<< fragte ich spontan in die Runde. >>Nein<< sagte Haruko. >>Ich habe eine Vermutung<< sagte auf einmal Makoto >>was glaubt ihr warum die Direktorin keinen der Mädchen sagen tut, dass sie sich schützen sollen?<< fragte er dann in die Runde. Jetzt ergab alles einen Sinn! >>Wir müssen Morgen in die Bücherei<< sagte Kenshin.
Ich hörte ein Geräusch aus der Richtung im Wald. Die anderen dachten, es sei ein Vogel, doch dafür war das Geräusch zu laut. Man hat uns belauscht. Ich hoffte nur, dass es keine Mädchen waren oder besten Falls die Direktorin. Wir beschlossen wieder zurück zu gehen, bevor es auffiel, dass wir weg waren.

-Aikos Sicht-

Wir liefen schnell aber leise wieder zum Wohnhaus, doch eine Betreuerin bemerkte uns. >>Wo kommt ihr denn her?<< fragte sie leicht wütend. Wir konnten ihr ja nicht die Wahrheit sagen. >>Wir haben uns den Mond angesehen, denn von unserem Zimmer aus sieht man ihn nicht so prächtig<< sagte Yumi begeistert. >>Na ja, das wäre ja eure erste Ermahnung und jetzt geht auf euer Zimmer<< sagte sie in einem normalen Ton und wir gingen ins Zimmer. >>Ab jetzt bleiben wir immer zusammen<< sagte Yumi und schloss die Tür ab. >>Ja, aber jetzt wissen wir was hier los ist, wir sollten aber nicht hier darüber reden<< sagte ich, zog mich um und ging ins Bett.

Das Verschwinden von ...




Ich hatte die Nacht echt schlecht geschlafen. Vielleicht war es doch keine so gute Idee die Jungs zu belauschen. Die Sonne ging auf, die Vögel zwitschern und es war endlich Samstag. Yumi hatte heute den ganzen Tag Chor Probe, also hatte ich heute mal einen Tag für mich allein. Heute war es wieder so heiß. Ich hatte einen Ventilator an gemacht und lag in einer kurzen Hose und einem Top auf meinem Bett. Plötzlich klopfte es an der Tür. Ich sprang förmlich vom Bett und öffnete die Tür, doch ich wurde sofort wieder ins Zimmer gezogen. >>Kazu...-ko?<< sagte ich verwirrt, als er dann noch das Fenster schloss, sowie die Tür abgeschlossen hatte. >>Wieso waren du und Yumi gestern Abend am See?!<< fragte er wütend. >>See?< fragte ich so unschuldig und glaubwürdig wie ich nur konnte. >>Du warst dort, ich hab dich an deinen Augen erkannt...<< sagte er etwas leiser. >>An meinen Augen? Aber wie?<< fragte ich verwirrt. >>Keine Ahnung<< sagte Kazu und schloss die Tür wieder auf. Er verwirrte mich immer wieder aufs neue. >>Komm mit<< sagte er und zog mich hinter sich her. >>Kaaazu<< sagte ich, aber er lies meine Hand nicht mehr los. Wir gingen ein Stück durch den Wald und sofort wusste ich wo er hin wollte. Er lies meine Hand los und ging zu den anderen. >>Ich weiß nun wer für das gestrige Geräusche verantwortlich ist!<< sagte Kazu wütend und sah mich an. >>Dacht ich mir schon...<< sagte ein Junge, der im Hintergrund stand. >>So...Aiko<< sagte ein Junge und hielt mich von hinten Weg. Wütend zappelte ich mal hier mal da, doch er hatte mich fest im griff. >>Ich bin Kenshin, der Boss<< sagte er. Jetzt war mir auch klar, wieso keiner mich aus seinem Griff befreite. Ich hasste es eigentlich, wenn ich Jungs in ihr Ego treten musste, aber was man nicht ändern kann, kann man nicht ändern! Blitzschnell befreite ich mich aus seinem Griff, drehte mich um und trat ihm in seine Eier. Er sackte zusammen. >>Haruko!<< schrie er wütend, worauf der Junge der eben noch im Hintergrund stand, mich fest packte. >>Du tust mir weh<< sagte ich während er mich noch fester packte. >>Hey Haruko!<< sagte Kazuko drohend und endlich ließ er mich los. Schnell rannte ich hinter Kazu. >>Kazuko können wir Aiko vertrauen?<< fragte Makoto, der auch in meiner Klasse war.

Imprint

Publication Date: 06-13-2012

All Rights Reserved

Next Page
Page 1 /