Cover

Wichtig!

Dieses Buch wird aus der Sicht von zwei Personen erzählt, "Alice" erzählt in normaler Schriftart. "Jannik" wird in dieser Schriftart erzählen.
Es dient nur zu Übersicht.


PROLOG
Mein nächster Auftrag kam unerwartet per SMS. Ich stand gerade an der Kasse im Supermarkt. Eine Flasche Wasser, eine tiefgekühlte Pizza und ein Päckchen Kaugummi. Das Handy, wie gewöhnlich in meiner linken Hosentasche, vibrierte und gab ein Piepen von sich. Die junge Frau vor mir drehte sich kurz nach mir um, und wühlte dann weiter in ihrem Geldbeutel herum. Ich griff in die Tasche, holte mein Telefon heraus und öffnete die Nachricht. Darin stand eine Adresse, ein Name und bis wann ich diesen Auftrag bearbeiten sollte. Genervt atmete ich auf, schob das Handy zurück in die Hose und trat vor zur Kassiererin. "Tut mir Leid, ich habe etwas vergessen, könnten sie die Ware kurz auf die Seite legen?", fragte ich die Dame an der Kasse möglichst freundlich. Sie seufzte kurz und nickte mir zu. Ich verschwand in der Abteilung Gärtnerei

. Hastig schnappte ich mir eine weiß Rose und ging wieder zur Kasse. "Na endlich.",zischte die verärgerte Frau und schob die Ware über den Scanner. "Das macht 5 Euro und 80 Cent.",sagte sie und verziehte die Mundwinkel. Ich zahlte genau und verabschiedete mich freundlich. Solche Leute kann ich nicht ab, immer auf der Suche nach einem Optimisten, den sie in's Verderben ziehen können. Wenn auch nur für einen Tag. Kopfschüttelnd stieg ich ins Auto und fuhr nach Hause um mir weitere Info's zu meinem nächsten Kunden zu holen.


KAPITEL 1: Schlaflose Nächte

Grinsend sah ich durch den Spion.
"Da bist du ja endlich.", begrüßte ich Leonie, einer meiner besten Freundinnen, " ich dachte du kommst garnicht mehr."
"Sorry, ich musste noch was erledigen.",sprach sie während ich sie fest in den Arm nahm. Sie setzte sich auf meine Coach und fing an mir Geschichten zu erzählen. Sie hatte ihren Freund Mike zum Geburtstag ein schönes Wochenende in Italien geschenkt, dort wollten sie sich entspannen. Dann sprach sie über Bücher, Schuhe und ihre Erlebnisse mit Mike. Ich machte in dieser Zeit einen Kaffee für uns, räumte etwas auf und putzte die ganze Küche.
"Wollen wir etwas spazieren gehen?", fragte sie mich, als ich gerade fertig war. "Klar.", antwortete ich ihr und schnappte mir meine Jacke.
Draussen setzten wir uns auf eine Bank im Stadtpark. Leonie erzählte noch ein paar Geschichten, ich hörte ihr auch aufmerksam zu, doch dann merkte ich wie mich ein Mann beobachtete. Er hatte etwas kindliche Gesichtszüge, längere braune Haare und strahlend blaue Augen. Auf einem Stein sitzend sah er mich intensiv an. Ich lächelte, er ahmte meine Geste nach, stand auf,ging auf mich zu und fragte: " Lust auf ein Eis?" Leonie starrte mich mit offenem Mund an, der sich dann zu einem schelmischem Grinsen verzog. "Äh.. gerne.",stotterte ich. Er lachte laut nahm meine Hand und half mir aufzustehen. "Nun ja, bis später, Leo. Ich ruf dich an.", rief ich ihr hinterher. Wir gingen in ein edles Eis-Café, kein Eis unter 20 Euro. "Wow, so was kann ich doch nicht annehmen.", sagte ich verlegen. "Ich habe Sie eingeladen, jetzt sind Sie gezwungen.", erwiderte er mit sanftem Ton., "Darf ich Sie duzen?" "Natürlich, ich Sie auch?"fragte ich zurück. Er nickte lächelnd. Während diesem, ich nenne es mal Date, erfuhr ich seinen schönen Namen Jannik. Er arbeitete in einem kleinen Teeladen und spielte Tennis. Jannik war ein reiner Optimist und redete gerne und viel. Er reiste gerne und weit.
In dieser Nacht dachte ich nur an seine wunderschönen blauen Augen. Er hatte einen wundervollen Humor und dieses Naive in ihm machte seinen Charakter richtig niedlich. Und er fragte ob ich zu ihm kommen möchte, Mittwoch. Es war die Nacht auf Montag.

Imprint

Publication Date: 12-05-2010

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