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Sandy

- eine erotische Geschichte von Iris Berg

 

Kurzinhalt:

Sandy einmal ganz ehrlich. Das ist sie ja nicht immer - ehrlich. Es braucht ja niemand zu wissen, was so in ihrem hüschen Kopf alles vorgeht. Sie behält es lieber für sich, auch gegenüber ihrem Herbert. Außer - gegenüber uns!

 

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Wer kennt nicht den Ausspruch: „Niemand gehört einem anderen. Man gehört sich immer nur selber!“ Naja, wer's nötig hat, solche Sprüche abzulassen... Ich finde durchaus, daß man ZU EINEM ANDEREN gehören kann. So gehöre ich zu Herbert - und Herbert zu mir. Wir haben deshalb ja auch geheiratet. Das hat ja nichts mit Eigentum zu tun, sondern mit Zugehörigkeit. Und was anderes meint man denn damit, wenn man sagt: Mein Mann! Oder: Meine Frau!

Was ganz anderes ist es mit den Gedanken, die man im Kopf hat. Die gehören nun wirklich nur einem selber. Und wenn man sie mit jemandem teilen will, dann ist das die eigene, freie Entscheidung. So wie hier und heute: Wenn ich sozusagen aus dem Nähkästchen plaudere, dann ist auch dies meine freie Entscheidung. Würde ich es nicht wollen, würde ich es einfach nicht tun.

Nicht so wie meistens, wenn das Thema auf Sex und Erotik innerhalb und außerhalb der Ehe kommt. Man weiß ja, wie gern sich unsere lieben Zeitgenossinnen darüber unterhalten, wenn sie sich unter ihresgleichen wähnen. Mit der Wahrheit nimmt es dabei ja kaum eine so genau. Wenn sie von sich selber erzählen, dann schieben sie in der Regel irgendeine andere vor, damit nur ja kein schlechter Eindruck entstehen soll. Oder wenn sie genau diesen schlechten Eindruck erzeugen wollen, weil sie im Grunde ihrer Seele absolut harmlos, ja, vielleicht sogar zutiefst frigide sind...

Nun, wenn ich selber dabei bin, bei solchen Gesprächen, halte ich in der Regel meinen Mund, hege meine eigenen Gedanken, die ich dann mit niemandem teile - und lächele

Imprint

Publisher: BookRix GmbH & Co. KG

Publication Date: 08-01-2014
ISBN: 978-3-7368-2942-8

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