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Der kleine fliegende Fisch stellt sich vor!

Ich heiße Fischi und bin sieben Jahre alt. Meine Familie und ich leben im pazifischen Ozean. Der pazifische Ozean ist der größte Ozean unserer Erde.

 

 

Fischi vermisst seinen Bruder!

Mein Vater und ich beobachten gern die Surfer an der Wasseroberfläche. Beim Beobachten der Surfer denken wir oft an meinen kleinen Bruder. Mein kleiner Bruder verschwand einfach so. Keiner weiß wo er ist. Wir machen uns große Sorgen.

Selbst die Haie haben meinen kleinen Bruder nicht gesehen.

Die Haie sind unsere Freunde und schwimmen durch die Weltmeere. Sie werden bis zu sieben Meter lang und    haben schon viel von der Welt unter Wasser gesehen. Aber meinen kleinen Bruder haben sie nicht gesehen.

 

Das berüchtigte Hummergebiet!

Vor den Hummern soll ich mich in Acht nehmen, da sie nicht gut auf uns fliegende Fische zu sprechen sind. Irgendeiner unserer Art verspottete die Hummer, weil sie angeblich hässlich seien. Danach waren die Hummer sehr böse auf alle fliegenden Fische und machten Jagd auf uns.

 

 

Hoppla, ich bin im Hummergebiet!

Wie ich so hin und her schwimme, verirre ich mich aus versehen in das berüchtigte Hummergebiet. Still und leise schleiche ich mich davon.

Ein riesiger Kalmar zieht ein Schiff in die Tiefe.

Von Weitem sehe ich einen riesigen Kalmar, der ein Schiff in die Tiefe zieht. Seit Urzeiten haben die Menschen Angst vor diesen riesigen Tintenfischen. Dabei erziehen Kalmare ihre Kinder mit Annerkennung auf, so dass sie sich selber schätzen lernen.

 

Die feuerspeienden Seeungeheuer

Die feuerspeienden Seeungeheuer lebten einst im schottischen Loch Ness, dort verzogen sie sich und machen nun die Weltmeere unsicher. Mit ihrem Feuerspeien erschrecken sie alle Meeresbewohner zu Tode. Immer da wo viel Verkehr an Lebewesen ist. Selbst der riesige Kalmar reißt die Augen vor Angst auf und verschwindet auf nimmer Wiedersehen. Trotzdem gehen Seeungeheuer mit ihren Kindern gütig und freundlich um und so lernen sie die Welt zu lieben. Dennoch machen sie uns ständig Angst mit ihrem Verhalten. So drücken Seeungeheuer eben ihre Freude aus, was wir so nicht verstehen.

 

 

 

Ein ungewöhnlicher Roboter, der leise über den Meeresboden gleitet.

Der Roboter gleitet über den Meeresboden und interessiert mich sehr. Ich frage mich, ob er mein Freund sein will. Doch im nächsten Augenblick überfährt er mich fast. Hat der keine Augen am Kopf? Er war wie ferngesteuert und fuhr fort.

Aale machen mir Angst!

Die sieben Meter langen Aale sind Aasfresser, die mir Angst machen, da sie sich über tote Fische hermachen und auffressen. Ich ekel mich fürchterlich davor und habe ein beklemmendes Gefühl dabei, wenn ich das sehe. Mit diesem Verhalten halten die Aale die Meere sauber. Trotzdem mache ich lieber einen großen Bogen um sie.

Sind Haie nur gemeine Fressmachinen?

Die Haie, die wir nicht persönlich kennen, wachsen oft mit Hass auf und lernen zu kämpfen. Hinzu kommt noch, dass Schauergeschichten über Haie erzählt werden. So lernen die Haie zu verurteilen und sich gleichzeitig schuldig zu fühlen. Es geht um das Überleben der Haie. Sie müssen nun mal fressen!

Fischi stellt sich eine Frage.

Alle Mitbewohner unseres Ozeans sind verschieden und deshalb frage ich mich: "Warum sind alle so wie sie sind?" Die Hummer sind von anderen fliegenden Fische verspottet worden und deshalb wurden sie böse auf uns alle und machen Jagd auf jeden unserer Art.

 

Die Buckelwale sind einfach die größten!

Die Buckelwale sind die größten unter uns lebenden Tieren im Ozean. In ihrer Ruhe liegt die Kraft aufrichtig zu sein, da sie gerecht sind. Ihre Großeltern lehrten ihnen schon von ganz klein an, gedultig zu sein und mit Toleranz und Anerkennung dem Leben zu begegnen. Daher sind Buckelwale immer zuversichtlich.

 

 

Eine überraschende Wende!

Ganz in Gedanken schaut Fischi auf und sieht seinen kleinen Bruder vor einem schwarzen Raucher vorbei schwimmen. Ein schwarzer Raucher ist eine vulkanische Aktivität auf dem Meeresboden. Eilig schwimmt Fischi zu ihm hin und freut sich seinen Bruder endlich wiederzusehen. Wo warst Du? Wir haben uns große Sorgen gemacht.

Der kleine Bruder hat wirklich viel zu erzählen.

Er hatte sich verschwommen und war in einer ganz anderen Welt gewesen. In der nähe des Strandes beobachtete er die Menschen mit ihren Kindern. Sie gingen gern ins Wasser und tauchten mit Sauerstoffflaschen, da Menschen keine Kiemen haben.

Bei den Menschen ist doch vieles anders!

Bei den Menschen geht es nicht immer ums Fressen und gefressen werden. Dadurch erschließen sich ganz andere Möglichkeiten in Bezug auf das menschliche Miteinander. Die Gefahren sind folgende: Menschenkinder lernen nämlich was sie erleben.

So sollte es nicht sein!

Wenn die Eltern mit dem Kind ständig schimpfen, wächst ein Menschenkind mit Kritik auf. Nicht zu verwechseln mit der Kritik, wenn ein Kind sich unwissentlich in Gefahr begibt, dann müssen Eltern schimpfen, sonst lernen Kinder nicht, was es für Gefahren gibt. Es gibt hell- und dunkelhäutige Menschen. Wenn andere Menschen wegen ihrer Hautfarbe verurteilt werden, dann wächst ein Kind mit Hass auf. Oder wenn ein Kind gemieden wird weil es anders ist, lernt es sich schuldig zu fühlen. Diese Kinder werden erwachsen und führen später Kriege.

 

 

So sollte es sein!

Das sind die Gefahren gewesen, die ich dir erzählt habe im menschlichen Miteinander. Nun berichte ich dir, wie es auch anders geht bei den Menschen. Wird ein Kind so akzeptiert wie es ist, lernt es geduldig sein. Wenn ein Kind mit Ermutigung aufwächst, lernt es dankbar zu sein. Wird ein Kind gelobt, wird es selbst sicher sein. Die Anerkennung eines Kindes bewirkt, dass es sich selbst schätzen lernt.

 

 

 

Die Buckelwale zeigen uns, wie es geht!

Werden Kinder aufrichtig behandelt, lernen Kinder gerecht zu sein. Treten Menschen gegenüber ihren Kindern ehrlich auf, werden sie so ehrlich wie unsere Buckelwale es sind. Nur mit Güte und Freundlichkeit lernen Kinder die Welt lieben.

 

 

Wissen Menschen, alles besser?

Das sind die Abenteuer der Menschen, auf die sie sich jeden Tag einlassen, um ihre Kinder auf den richtigen Weg zu bringen, in der Hoffnung auf ein friedliches Miteinander. Jedoch entsprechen die Menschen nicht immer diesen hohen Anforderungen. Die Menschen, die ich beobachtet habe, waren friedlich. Leider gibt es immer noch genug Kriege auf dieser Erde, die Menschen führen.

Die Menschen könnten es besser!

Diese hohen Maßstäbe erfüllen die erwachsenen Menschen oft selber nicht, obwohl es sehr wünschenwert wäre. Immerhin verlangen einige Menschen diese Verhaltensweisen von ihren Kindern. Deshalb müssen die Menschen jeden Tag üben, ihr menschliches Miteinander zu verbessern. Übung macht den Meister! Ein altes wahres Sprichwort des Menschens!

Happy End! Oder?

Nun schwimme ich mit meinem Bruder wieder nach Hause und freue mich, dass wir wieder eine ganze Familie sind. Ich hoffe, dass unsere Eltern nicht schimpfen werden. Aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Noch ein wahres Sprichwort der Menschen.

Imprint

Publication Date: 01-30-2015

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Dedication:
Der kleine fliegende Fisch ist unser zweites Buch und entstand aus purer Freude am ersten Buch "Höher! Schneller! Weiter". Mittlerweile ist das Schreiben eine Art geworden, sich gemeinsam mit meinem Sohn mit dem menschlichen Miteinander aus einander zusetzen. Die Geschichte im ersten Teil stammt von Marius und ich habe den Rest dazu geschrieben. Marion Knück

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