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(CC BY-SA 3.0 DE)

 

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Ausgabe: 05/2019

Einleitung

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

 

danke, dass Sie sich für mein Buch interessieren. Was würden Sie sagen, wenn ich Ihnen jetzt sofort 100 Euro schenke? Klingt verrückt? Sicher wären Sie erst einmal skeptisch und würden mich für unseriös halten. Keiner verschenkt einfach so Geld. Nun, ich werde Ihnen natürlich nichts überweisen. Was ich Ihnen jedoch versprechen kann, sofern Sie die Tipps und Tricks in diesem Buch umsetzen, sind diese 100 Euro das Minimum, was Sie an Spritersparnis pro Jahr realisieren werden. Klingt vielleicht erst einmal nicht viel, aber 100 Euro sind immerhin eine Tankfüllung bei einem durchschnittlichen Pkw oder ein Essen im Restaurant mit der ganzen Familie. Dafür müssen Sie noch nicht einmal viel tun. Sie werden das ohne zusätzliche Investitionen erreichen. Kleine Rechnung: Eine Ersparnis von mindestens 0,5 l Sprit auf 100 km ist problemlos möglich. Wenn sie durchschnittlich 15.000 km im Jahr fahren, dann sind das 75 Liter. Bei einem Benzinpreis von 1,50 EUR kommen Sie dann auf 112,75 EUR. Natürlich können Sie auch noch wesentlich mehr sparen, das hängt von Ihrem Fahrstil und Ihrem Auto ab. Die Tipps in diesem Buch sind für alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor umsetzbar. Egal ob Sie einen Benziner, einen Diesel oder ein Autogas-Fahrzeug fahren. Um gleich mit einigen Irrtümern aufzuräumen: Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, müssen Sie nicht wie eine Schnecke über die Autobahn schleichen. Sie müssen auch nichts in teure Technik investieren oder entlegene Tankstellen suchen. Die meisten Ratschläge sind sofort, ohne Investition, ohne besondere Fähigkeiten und ohne großen Zeiteinsatz umsetzbar.

Zunächst beschreibe ich in dem vorliegenden Buch allgemeine Tipps zum Sprit sparen. Diese werden den meisten wahrscheinlich schon bekannt sein und sind in dem Sinne nichts Neues. Ich erwähne sie hier trotzdem noch einmal der Vollständigkeit halber. Danach erhalten Sie gewissermaßen "Insidertipps", die ich in vielen Jahren gesammelt habe. In meiner beruflichen Tätigkeit war ich viele Jahre Fernpendler und hatte häufige Dienstreisen, sodass ich es auf ca. 25.000 km im Jahr gebracht habe. Mit meinem zweiten Auto – ein Renault Mégane (Benzin/Autogas) Baujahr 2001 – bin ich fast 350.000 km gefahren. Hier habe ich viele Erfahrungen gesammelt, die ich Ihnen gern näher bringen möchte. Weiterhin geht es dann auch um verschiedene Methoden der Verbrauchertäuschung, die Sie getrost anderen überlassen können und dabei ordentlich Geld sparen. Der letzte Teil behandelt dann einen Vergleich der verschiedenen Antriebstechnologien und Alternativkonzepten. Hier geht es dann tatsächlich auch um das Thema Investition, sofern Sie sich ein neues Auto kaufen wollen oder eine Umrüstung z. B. für Autogas in Betracht ziehen. Der jetzt immer bedeutendere Bereich der Elektromobilität wird hier aber nur überblicksmäßig angerissen, da er doch recht komplex und vielfältig ist und den Rahmen dieses Buches sprengen würde. Hier sei auf die einschlägige Literatur verwiesen, für all diejenigen, die sich mit der Thematik intensiver auseinandersetzen wollen, oder gar daran denken sich selbst ein Elektroauto zulegen zu wollen.

Das Buch ist bewusst kurz gehalten und als eine Art "Crashkurs" zu verstehen. Es geht hier vorrangig um Methoden, die sich schnell und für jedermann umsetzen lassen. Tiefgründige technische Hintergründe und Beweise für die vorgestellten Methoden werden Sie hier vergebens suchen. An dieser Stelle muss ich auf die einschlägige Literatur und diverse Webseiten verweisen. Ich kann Ihnen aber versichern, dass ich aufgrund meiner Erfahrung und meines Wissens als Ingenieur Ihnen nichts sage, was nicht stimmt oder sich nicht beweisen lässt. Probieren Sie es aus und Sie werden die positiven Wirkungen schnell selbst feststellen. Und nun wünsche Ich Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und hoffentlich viele neue Erkenntnisse, zum Wohle Ihres Geldbeutels und der Umwelt!

Stefan Pahlig.

Tanken - wann und wo?

Eine der wichtigsten Fragen, die sich jeder beim Autofahren stellt, ist natürlich die Frage nach kostengünstigem Sprit. Abgesehen von der Sprit-Sorte, also bei den meisten Benzin oder Diesel, sind vor allem folgende Faktoren von entscheidender Bedeutung: die Uhrzeit, der Standort der Tankstelle und die Marke.

Bei der Uhrzeit können Sie sich folgende Faustregel merken: Am billigsten ist der Sprit an Wochentagen zwischen 14:00 und 17:00 Uhr und zwischen 19:00 und 22:00 Uhr. Dies hat sich auch bewährt, nachdem die Tankstellen die Preise nicht mehr beliebig oft am Tag ändern dürfen. Vermeiden Sie es früh morgens zu tanken, am Wochenende oder vor Feiertagen. Wichtig ist, dass Sie sich die Uhrzeit möglichst als feste Gewohnheit aneignen, denn auch wenn der Unterschied nur wenige Cent ausmacht, so kommt doch über ein Jahr oder mehrere Jahre ein stattlicher Betrag zusammen. Wer unter Ihnen Auto- oder Erdgas tankt, braucht sich über die Uhrzeit keine Gedanken zu machen, denn der Preis ändert sich hier nur sehr selten und bleibt oft über Wochen und Monate konstant.

Der Standort. Hier sollten Sie sich vor allem eines einprägen: Meiden Sie unter allen Umständen Autobahntankstellen! Was hier abgeht, kann man schlicht und einfach als Abzocke bezeichnen. Vergleicht man die Preise einer Autobahntankstelle und die einer etwas abseits gelegenen Tankstelle, sind 11 Cent Preisunterschied bei ein und derselben Sprit-Sorte oftmals keine Seltenheit. Sicher werden jetzt einige einwenden: 'Ich habe aber keine Zeit erst kilometerweit von der Autobahn abzufahren'. Keine Sorge, das müssen Sie auch nicht. Steuern Sie Autohöfe an, die sind oftmals weniger als 2 km von der nächsten Abfahrt entfernt. Für einen normalen Tankvorgang benötigen sie etwa 10 Minuten. Der Weg zu einem Autohof und wieder zurück auf die Autobahn kostet sie wahrscheinlich nicht einmal 4 Minuten. Wenn Sie einen Preisunterschied von 11 Cent bedenken, sind das bei 50 Liter 5,50 EUR. Dafür bekommen Sie bei McDonalds ein Mittagessen. Ganz zu schweigen davon, wie viel zusammen kommt, wenn Sie das öfters machen.

Drittens, die Marke: Im Prinzip sind alle großen Marken teuer. Dazu gehört Aral, Shell, Total, sowie diverse regionale Anbieter wie BayWa oder OMV. Am günstigsten bekommen Sie den Sprit z. B. bei Globus- oder Kaufland-Tankstellen, sowie grundsätzlich allen Tankstellen, die zu Supermärkten und Einkaufszentren gehören. Die freien Tankstellen gehören natürlich ebenso dazu. Hier eignen sich vor allem auch die Automaten-Tankstellen, bei denen Sie rund um die Uhr mit Karte direkt an der Zapfsäule tanken können. Achten Sie darauf, wenn Ihnen der Name der Tankstelle nichts sagt, dann ist es meistens eine freie Tankstelle oder eine kleine Kette und damit billig. Und die Qualität? Es hält sich hartnäckig das Vorurteil, dass der Sprit bei den großen drei angeblich besser wäre, als bei kleinen, bzw. freien Tankstellen. Das liegt natürlich daran, dass diese Tankstellen enorme Summen für Marketing und Werbung ausgeben und sich über die Jahre ein entsprechendes Image aufgebaut haben. Hinzu kommt noch das Angebot von sogenannten Premium-Kraftstoffen, aber dazu später mehr. Hierzu sei nur soviel gesagt: Vergessen Sie dieses Märchen! Zum einen kaufen alle Tankstellen bei

Imprint

Publisher: BookRix GmbH & Co. KG

Publication Date: 06-05-2019
ISBN: 978-3-7487-0644-1

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